Bayer Leverkusen nutzt Alajbegovic aus trotz null Minuten
Ohne eine einzige Profiminute für Bayer Leverkusen liefert der Abgang des bosnischen Jungspiels dennoch einen satten finanziellen Gewinn (Teurer Alajbegovic‑Wechsel). Der Kontrast zwischen seiner Inaktivität auf dem Platz und der Größe des Geschäfts rahmt die Geschichte.
Nachdem er über eine Rückkaufoption zu Bayer Leverkusen zurückgekehrt war, verließ Kerim Alajbegovic den Verein erneut, ohne jemals ein Aufgebot in der ersten Mannschaft erhalten zu haben. Der Vertrag des 18‑Jährigen enthielt eine Klausel, die dem Club erlaubte, ihn zurückzuholen, doch die Konkurrenz um die Plätze hielt ihn an der Seitenlinie.
Alajbegovic, ein bosnisches Talent, wechselte im Sommer für 2 Millionen Euro zu RB Salzburg. Bayer nutzte die Option und kaufte ihn für 8 Millionen Euro zurück, in der Hoffnung, dass seine Entwicklung in Bundesliga‑Minuten münden würde, die nie eintraten.
Der Wechsel zu Juventus Turin (Juventus) wurde am Sonntagnachmittag von dem Spitznamen des Vereins „die Alte Dame“ (Dame) bestätigt. Das Offensivtalent wird für die italienische Seite Fußballschuhe schnüren und hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben.
Medienberichten zufolge wird Bayer Leverkusen mindestens 33 Millionen Euro erhalten, wobei weitere 7 Millionen Euro über Bonuszahlungen möglich sind. Der Geldzufluss wurde als „Geldregen“ für die Werkself bezeichnet.
Simon Rolfes erklärte, dass die intensive Konkurrenz um Alajbegovics Wunschpositionen eine realistische Bewertung erforderlich machte, und der Sportdirektor lobte das Jugendzentrum, indem er sagte, ein Spieler, der zu Juventus wechselt, unterstreiche dessen Qualität. Beide Aussagen betonen die Sicht des Vereins auf den Transfer als Gesamtpaket.
Juventus überbot starkes Interesse von Atalanta Bergamo, AS Roma, dem ehemaligen Leverkusen‑Trainer Xabi Alonso und sogar ein offizielles Angebot von Chelsea. Letztlich sicherten sich die italienischen Giganten die Verpflichtung und hinterließen Bayer mit einem beträchtlichen Gewinn.
Der Gegensatz, dass Alajbegovic trotz nie für die erste Mannschaft von Bayer auf dem Platz stand, einen erheblichen Marktwert erwirtschaftete, unterstreicht die Strategie des Vereins, Jugendtalente zu entwickeln und zu monetarisieren.