Baumgartners intensives Rehab verzögert Rückkehr zum Rasen
IMAGO/Picture Point – LE Fußball berichtet, dass der 27‑jährige Leipzig‑Legionär Christoph Baumgartner nach seiner schweren Oberschenkelverletzung, die er vor 100 Tagen beim Aufwärmen für das finale WM‑Vorbereitungsspiel gegen Tunesien erlitt, intensiv an seinem Comeback arbeitet, während RB Leipzig die neue Bundesliga‑Saison mit einem Sieg und einer Niederlage begann.
Schwere Oberschenkelverletzung und Reha‑Plan
Die Verletzung ereignete sich am 1. Juni, als Baumgartner beim Aufwärmen für das Testspiel gegen Tunesien eine Oberschenkelverletzung erlitt. Seitdem zählt er 100 Tage der Genesung, während er individuell trainiert, um zur alten Stärke zurückzufinden.
Ein Mannschaftstraining ist derzeit noch nicht möglich, denn die Rückkehr auf den Rasen muss noch abgewartet werden. Baumgartner betont, dass er intensiv an seinem Comeback arbeitet und die Reha „sehr, sehr positiv“ verläuft.
Der 27‑jährige Spieler erklärt, dass er keinen konkreten Zeitpunkt für das Comeback festgelegt hat. Wichtig sei, topfit zurückzukehren und nicht mit kleineren Wehwehchen zu kämpfen, obwohl die Verletzung viel Zeit beanspruche.
Team‑Perspektive und kommende Begegnungen
RB Leipzig startete in die Bundesliga mit einem Sieg und einer Niederlage, wobei unklar bleibt, wann Baumgartner wieder mit den Teamkollegen auf dem Platz stehen kann.
Durch die Verletzung verpasste Baumgartner die WM, obwohl er im ÖFB‑Kader blieb, und wird zudem das Champions‑League‑Aufgebot gegen Como am Donnerstag verpassen.
Trotz der Situation blickt er optimistisch auf das bevorstehende Spiel gegen Manchester United am 8. Dezember. Er habe gehofft, United nicht am ersten Spieltag zu erhalten, und empfinde die Begegnung im Old Trafford als besondere Motivation.
Baumgartner bezeichnete sich selbst scherzhaft als „Mentaltrainer“ und betont, dass das Beobachten der Spiele zwar hart sei, ihn aber zusätzlich antreibe, so schnell und stark wie möglich zurückzukommen.