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Barcelonas 20-Millionen-Euro-Panne flammt auf, als Álvarez wieder auf dem Markt ist
Barcelona hatte 2022 die Chance, Julián Álvarez für 20 Millionen Euro von River Plate zu verpflichten, als der argentinische Stürmer noch beim argentinischen Verein spielte. Der katalanische Klub erhielt das Angebot während der Präsidentschaft von Joan Laporta, lehnte es jedoch schließlich ab – eine Entscheidung, die sich heute als kostspielig erweist, da der Spieler mittlerweile einen deutlich höheren Marktwert hat.
Die Vertreter von Álvarez hielten Barcelona für das ideale Ziel, da sie die Historie des Vereins und den Traum des Spielers hervorhoben, an der Seite von Lionel Messi zu spielen. Obwohl dieser Traum nicht in Erfüllung ging, wurde das Angebot dennoch der sportlichen Leitung unter Laporta unterbreitet.
Stattdessen verpflichtete Barcelona Ferran Torres für 55 Millionen Euro von Manchester City. Zudem sicherte sich der Klub Pierre‑Emerick Aubameyang auf Leihbasis von Arsenal, während Trainer Xavi Hernández auf die bereits vorhandenen Offensivkräfte Ousmane Dembélé und Memphis Depay setzte.
Ferran Soriano, der Geschäftsführer von Manchester City, erhielt denselben Vorschlag und handelte prompt: Álvarez wechselte zum englischen Verein. Nach einer kurzen Leihphase bei River Plate stieß der Argentinier im Juli 2022 offiziell zu Pep Guardiolas Mannschaft.
Bei City war Erling Haaland als Stammstürmer gesetzt, was Álvarez’ Spielanteile einschränkte. Nach zwei Spielzeiten mit begrenzter Einsatzzeit entschied sich der Argentinier für einen Wechsel.
Nun wechselte er zu Atlético Madrid, wo er unter Diego Simeone spielte. Doch auch zwei Jahre unter Simeone gestalteten sich schwierig, und der Stürmer möchte den Verein verlassen.
Barcelona ist erneut als bevorzugter Interessent aufgetaucht und strebt den Wechsel von Álvarez als Nachfolger von Robert Lewandowski an. Innerhalb des Vereins sehen Hansi Flick und die sportliche Leitung in dem 26‑Jährigen eine ideale taktische Ergänzung neben Lamine Yamal, Anthony Gordon und Pedri.
Der Preis, den Barcelona nun zahlen müsste, wird als ein Vielfaches der 20 Millionen Euro beschrieben, die sie 2022 abgelehnt hatten – ein Beleg dafür, wie sehr sich die Marktwerte verändert haben. Die gestiegenen Kosten spiegeln die Entwicklung des Stürmers zu einem der besten Offensivspieler Europas wider.