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Barcelonas 130- bis 140-Millionen-Euro-Angebot für Álvarez setzt Atléticos Ausstiegsklausel unter Druck
Barcelona bereitet laut dem Senior-Relevo-Reporter Matteo Moretto ein erneutes Angebot in Höhe von 130 bis 140 Millionen Euro für den 26-jährigen argentinischen Stürmer Julián Álvarez vor. Das Angebot stellt eine deutliche Steigerung gegenüber der früheren Obergrenze von 120 Millionen Euro dar, die Atlético Madrid zu Beginn des Sommers abgelehnt hatte.
In den ersten Verhandlungen hatte Barcelona eine Grenze von etwa 120 Millionen Euro gesetzt, eine Summe, die Atlético Madrid zurückwies, bevor der Klub ein stärkeres zweites Angebot ausarbeitete. Die Differenz zwischen den Positionen der beiden Vereine prägt die Transfergeschichte und veranlasst Barcelona nun, einen höheren Rahmen in Betracht zu ziehen.
Das neue Angebot im Bereich von 130 bis 140 Millionen Euro soll voraussichtlich eine feste Ablösesumme mit leistungsabhängigen Zusatzzahlungen kombinieren, was früheren Berichten entspricht, die von einem Paketdeal statt einer reinen Barzahlung sprachen. Santi Ovalle hatte zuvor angedeutet, dass Barcelonas Angebot zwischen 120 und 130 Millionen Euro liegen würde, sodass die neue Obergrenze das Gebot weiter nach oben schraubt.
Barcelonas flexibles Angebot sichert Christensen trotz Marktangeboten
Unklar bleibt, ob Atlético Madrid offiziell zu der überarbeiteten Bewertung konsultiert wurde oder ob Barcelona die Offerte lediglich intern vorbereitet. Atlético Madrids öffentlich kommunizierte Position nennt eine Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro als Mindestwert, was darauf hindeutet, dass der Verein nicht bereit ist, über die genannten 130 bis 140 Millionen Euro zu verhandeln. Barcelonas finanzielle Situation in der LaLiga bedeutet, dass ein Paketdeal über 140 Millionen Euro erhebliche Auswirkungen auf die Spielerregistrierung und das Gehaltsmanagement im Kader hätte. Álvarez, der nach Lewandowski als primäres Stürmerziel identifiziert wurde, hat laut Berichten keine ernsthaften Alternativen, was den Druck auf die Blaugrana erhöht, seine Unterschrift zu sichern.Barcelonas 20-Millionen-Euro-Panne flammt auf, als Álvarez wieder auf dem Markt ist
Falls die 130- bis 140-Millionen-Euro-Marke stark von leistungsabhängigen Zusatzzahlungen geprägt ist, könnte der garantierte Anteil deutlich unter der genannten Summe liegen. Atlético Madrid beharrt auf einer kompromisslosen Haltung und ist zu keinem Verkauf verpflichtet, zumal die Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro jedes von Barcelona genannte Angebot in den Schatten stellt. Der Streit hat eine politische Dimension angenommen, nachdem Atlético Madrid mit einer FIFA-Beschwerde über Barcelonas Vorgehen bei der Verfolgung des Spielers gedroht hat. Gleichzeitig bleibt ein alternativer Weg über Arsenal im Gespräch, der reportedly einen Deal mit Viktor Gyökeres beinhalten könnte.