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Barcelona verlängert Andreas Christensen um zwei Jahre
Barcelona und der dänische Verteidiger Andreas Christensen haben die Verlängerung seines Vertrags um zwei Spielzeiten vereinbart, mit einer Ausstiegsklausel, die im Juni 2027 wirksam wird. Der Vertrag, der in den kommenden Tagen unterzeichnet werden soll, folgt auf das Ende seines vorherigen Vertrags am 30. Juni nach zwei von Verletzungen geprägten Spielzeiten.
Laut SPORT ist der Hauptgrund für Christensens Vertragsverlängerung das Vertrauen von Hansi Flick in den Spieler. Flick schätzt seine Erfahrung, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit und ist überzeugt, dass er auch weiterhin eine wichtige Rolle im Kader spielen kann, sobald er fit ist.
Christensen kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im Mittelfeld agieren und bringt damit eine zusätzliche Option in sein Spiel ein. Flick sieht in ihm einen idealen Spieler, um die Kaderstärke für eine Saison zu erhöhen, in der Barcelona in allen Wettbewerben mithalten möchte.
Die sportliche Leitung des FC Barcelona betrachtet Christensen als ein Vorbild an Professionalität, der hinter den Kulissen nie für Probleme gesorgt hat. Er hat stets das Team in den Vordergrund gestellt, sogar bei der administrativen Registrierung von Dani Olmo und João Cancelo geholfen.
Der neue Vertrag sieht ein deutlich reduziertes Gehalt vor, was Barcelona hilft, die Lohnkosten zu senken. Präsident-elect Joan Laporta machte klar, dass der Klub nach Christensens Knieverletzung im Dezember einen Spieler, dessen Vertrag auslief, nicht fallen lassen und ihm ein neues Angebot unter angepassten finanziellen Bedingungen unterbreiten würde. Das dazugehörige Bild wurde von Alex Caparros aufgenommen.
Christensen wechselte im Sommer 2022 ablösefrei von Chelsea zu Barcelona. Ein Teilriss des vorderen Kreuzbands im linken Knie im Dezember hielt ihn bis zum letzten Ligaspiel gegen Valencia außer Gefecht. In der Vorsaison hatten Achillessehnenprobleme und eine Muskelverletzung ihn auf sechs Einsätze in Flicks erster Saison beschränkt. In den letzten zwei Jahren verhinderten Verletzungen, dass der Innenverteidiger eine kontinuierliche Rolle einnehmen konnte – doch der Klub hat ihn nie ernsthaft in Betracht gezogen, gehen zu lassen.
Im Verein hofft man nun, dass sein Pechsträhne endet und er wieder an die Form anknüpfen kann, die er in seiner ersten Saison in Katalonien gezeigt hatte.