Barcelona und Wembley kämpfen um das Champions-League-Finale 2029
Barcelona finalisiert ihr Angebot, das Champions-League-Finale 2029 im Spotify Camp Nou auszurichten, und plant, das Dossier am Dienstag oder Mittwoch bei der UEFA einzureichen, noch vor der Frist am Mittwoch. Das Wembley‑Stadion hat sich als einziger weiterer Kandidat herauskristallisiert, sodass ein Zweikampf um das Event entsteht.
Der Vorschlag Barcelonas wird von der spanischen Regierung, der Generalitat von Katalonien, dem Stadtrat von Barcelona und dem Königlichen Spanischen Fußballverband (RFEF) unterstützt.
Wird der Plan genehmigt, könnte das renovierte Camp Nou 104 600 Zuschauer fassen und wäre damit das größte Stadion Europas. Ein Champions‑League‑Finale dort wäre das dritte in seiner Geschichte, nach dem Finale 1989 zwischen Milan und Steaua Bukarest sowie dem Finale 1999, bei dem Manchester United Bayern München besiegte. Wembley hingegen hat bereits acht Finalspiele ausgerichtet und würde nach einem neunten streben.
Eine mögliche Komplikation stellt das Finale 2027 dar, das bereits für das spanische Metropolitano‑Stadion in Madrid am 5. Juni 2027 festgelegt ist, was Fragen darüber aufwirft, ob die UEFA zwei Jahre später wieder in dasselbe Land zurückkehrt. Die UEFA wird den Gastgeber für 2029 in ihrer Exekutivkomitee‑Sitzung am 15. September entscheiden.