Ligue 1
Barças kurze Guirassy-Jagd endet wegen Gehaltsbedenken
FC Barcelona prüfte einen Transfer für den Dortmunder Stürmer Serhou Guirassy als Alternative, nachdem Julian Alvarez gescheitert war, aber der katalanische Verein brach die Verfolgung innerhalb weniger Tage ab und verwies dabei auf die Gehaltsforderung des Guineers von 10 Millionen‑Euro‑pro‑Jahr, die mit seinem insgesamt begrenzten Budget unvereinbar sei.
Barças Sturmdilemma
Nachdem Robert Lewandowski zu Chicago Fire FC in der Major League Soccer und Ferran Torres zu Paris Saint‑Germain abgewandert waren, trat der Verein in die Saison 2026‑2027 ohne einen erfahrenen Mittelstürmer an. Mit etwas mehr als einer Woche noch in der Sommer‑Transferperiode suchte Barcelona weiterhin nach einem neuen Nummer‑9. Der ursprüngliche Plan, Julian Alvarez von Atlético de Madrid zu verpflichten, scheiterte, als die spanische Seite dem argentinischen Stürmer die Tür schloss.
Guirassy‑Probe aufgegeben
Laut Sport führte das späte Interesse Barcelona zu Serhou Guirassy, dem 30‑jährigen Stürmer, der in der letzten Saison in 44 Einsätzen in allen Wettbewerben 22 Tore und 6 Vorlagen erzielte. Der Guineer, der im Sommer 2024 von Stuttgart für 18 Millionen Euro zu Borussia Dortmund kam, wurde als gut passend für das System von Hansi Flick angesehen.
Als jedoch die Entscheidungsträger von Barcelona Guirassys Gehaltsvorstellungen prüften – etwa 10 Millionen Euro pro Jahr – schwand die Begeisterung des Vereins schnell. Die Gehaltsforderung wurde als bei weitem zu hoch für ein Team mit begrenzten Ressourcen und einer generell zurückhaltenden Gehaltsstruktur angesehen.
Guirassys Vertrag enthält eine Ablösungsklausel von 50 Millionen Euro, die nur für sieben große europäische Vereine gilt, wobei Barcelona einer davon ist. Trotz dieser Klausel machten die finanziellen Bedingungen den Transfer für die Katalanen unrentabel.
Folglich wird Barcelona weiterhin den Fall Julian Alvarez priorisieren und gleichzeitig „nach einer möglichen Last‑Minute‑Alternative Ausschau halten“, wie Sport berichtete. Die Gehaltspolitik des Vereins deutet darauf hin, dass jedes zukünftige Ziel mit den finanziellen Vorgaben übereinstimmen muss.
Der Bericht GuirassyHeute hob die schnelle Wendung vom Interesse zur Ablehnung hervor und betonte die wirtschaftlichen Realitäten, die Barças Transferstrategie prägen.