Bank statt Shootingstar – Thioune erklärt Füllkrug‑Verlierer bei Werder
Niclas Füllkrug trägt wieder Grün und Weiß für Werder Bremen, nachdem er nach schwierigen Jahren bei West Ham United und einer Leihspieler‑Station bei AC Mailand zurück zum Osterdeich kam; Trainer Daniel Thioune feierte die Rückkehr als emotionalen Leader, während Salim Musah als größter Verlierer der Füllkrug‑Rückkehr gilt.
Erfolgreicher Saisonstart
Der Plan, den Thioune zum Saisonstart verfolgte, ging zunächst auf: Füllkrug traf in der ersten Pokalrunde und erzielte anschließend zweimal in der Bundesliga‑Runde, was das Vertrauen in den Torjäger‑Routinier stärkte. Das begleitende Image zeigt den Stürmer in Grün und Weiß, wie er nach den Jahren bei West Ham United und AC Mailand wieder zu alter Stärke findet.
Kampf um die Sturmspitze
Da Thioune auf ein 4‑2‑3‑1‑System setzt, gibt es im Sturmzentrum nur Platz für einen, weshalb Sommer‑Neuzugang Cedric Itten die Jokerrolle übernehmen muss. Itten wurde in allen vier Pflichtspielen eingesetzt, hat jedoch noch keinen Scorer für Werder verzeichnet – ein klarer Hinweis darauf, dass die Konkurrenz um die Startelf hoch ist.
Salim Musah, der 20‑jährige Angreifer, hat bislang nur 42 Pflichtspielminuten in drei Einsätzen erhalten und steht damit als größter Verlierer der Füllkrug‑Rückkehr da. Mit einer Größe von 1,98 Meter wird er derzeit nur als dritter von neun Angreifern im Kader geführt, statt die Nummer eins zu besetzen.
„Salim hat eine ordentliche Vorbereitung gespielt. Da fehlten aber auch noch die Konkurrenten, deshalb hat er sehr viel gespielt. Da hat er auf sich aufmerksam gemacht. Dass er jetzt nicht glücklich damit ist, 90 Minuten auf der Bank zu sitzen, ist klar“, erklärte Thioune. „Bei ihm ist Geduld gefragt und er muss die Zeit, die er bekommt, für sich und seine Entwicklung nutzen. Er ist immer noch sehr jung“, fügte er hinzu.
Am Ende geht es dem Werder‑Coach vor allem um Ergebnisse. „Wir müssen Fußballspiele gewinnen und das steht über allem. Er wird sicherlich seine Minuten bekommen und sich zeigen können. Aber wenn über einen Niclas Füllkrug gesprochen wird, der so gut ist, dann wird es immer einen Leidtragenden geben“, betonte Thioune und stellte klar, dass Füllkrug die bessere Wahl im Sturm bleibt.