Eredivisie
Ballon-d'Or-Komitee erklärt Gewinn von außerhalb Europas für möglich
Als das Feuerwerk über dem Stadion verklingte, nachdem Argentinien England mit 2:1 besiegt hatte, veröffentlichte das Ballon-d’Or‑Komitee eine eindrucksvolle Erklärung. Darin wurde verkündet, dass ein Spieler, der nicht in Europa spielt, den prestigeträchtigen Preis „einfach“ gewinnen kann – eine Aussage, die einen Tag nach dem Spiel gemacht wurde.
Das Komitee stellte die Ankündigung auf seiner offiziellen Website ein und betonte die „absolut mögliche“ Natur dieser Leistung. Diese Formulierung stellt die langjährige Auffassung, dass europäischer Klubfußball eine Voraussetzung für den Ballon d’Or sei, direkt in Frage.
Eine sofortige Folgerung ist, dass Lionel Messi den Pokal erneut in die Höhe heben könnte, diesmal zum neunten Mal in seiner Karriere. Die jüngsten Leistungen des argentinischen Stars halten ihn fest im Gespräch.
Im Halbfinale England‑Argentinien lieferte Messi zwei Vorlagen und trug damit direkt zum Sieg Argentiniens bei. Seine spielgestaltende Rolle ergänzte das offensive Auftreten der Mannschaft.
Im gesamten Turnier traf Messi achtmal zum Tor, was seinen Status als führender Kandidat für die Auszeichnung weiter festigte. Beobachter vermerken seinen beständigen Einfluss in allen Spielen.
Die Erklärung erinnerte zudem daran, dass Messi den Ballon d’Or bereits 2023 gewonnen hatte, als er bei Inter Miami FC unter Vertrag stand. In jenem Jahr basierte die Auszeichnung jedoch auf seiner Saison bei Paris Saint‑Germain vor seinem Sommertransfer.
Das Komitee stellte klar, dass der Preis über eine komplette Saison bewertet wird und nicht nur über den Klub, den ein Spieler zum Zeitpunkt der Abstimmung vertritt. Messis Saison 2023 wurde demnach berücksichtigt, obwohl er später wechselte.
Indem das Gremium die Tür für Spieler außerhalb Europas öffnet, könnte es zukünftige Bewertungen neu gestalten und die globale Relevanz der Auszeichnung erweitern. Es signalisiert einen Wandel hin zur Anerkennung von Exzellenz, wo immer sie gezeigt wird.