WM
Österreich entgeht dem Aus in der 93. Minute
Österreichs Spieler brachen nach einem 3-3-Unentschieden in den letzten Sekunden ihres WM-Spiels gegen Algerien aus. Das Ergebnis brachte Österreich dank der mehr erzielten Tore in die K.-o.-Phase, während der Iran trotz eines zunächst aussichtsreichen Standes ausschied.
Algerien ging in der 28. Minute durch Marko Arnautović, einen ehemaligen Spieler von FC Twente, in Führung. Rafik Belghali glich für Algerien in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem harten Schuss aus.
Marcel Sabitzer stellte Österreichs Führung zehn Minuten nach der Pause wieder her. Riyad Mahrez egalisierte jedoch innerhalb einer Stunde erneut für Algerien.
Die Dramatik eskalierte in den letzten Minuten. Mahrez brachte Algerien in der 93. Minute erstmals in Führung, doch Saša Kalajdžić erzwang in den letzten Sekunden den 3-3-Ausgleich und sicherte Österreich damit den Gruppensieg.
Algeriens Remis reichte aus, um als eine der besten Drittplatzierten weiterzukommen. Österreich trifft nun im nächsten Spiel auf Spanien, während Algerien gegen die Schweiz antreten muss.
Österreich und Algerien sichern sich das Achtelfinale – Dramatik in Gruppe J
Das Schicksal des Irans besiegelte sich in den Schlussmomenten. Als Algerien mit 3-2 führte, schien der Iran bereits als einer der besten Drittplatzierten weiter zu sein. Doch das 3-3 zwischen Österreich und Algerien änderte alles: Österreich schloss die Gruppe als Zweiter ab, Algerien als Dritter aufgrund der Tordifferenz, während der Iran ausschied. Österreichs Trainer Ralf Rangnick setzte Marko Arnautović von Beginn an ein. Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petković ließ das Feyenoord-Duo Anis Hadj Moussa und Ramiz Zerrouki auf der Bank. Paul Wanner von PSV blieb für Österreich nur Ersatzspieler. Algeriens Kader umfasste auch Spieler aus der niederländischen Topliga, wobei Hadj Moussa und Zerrouki beide bei Feyenoord unter Vertrag stehen.Nachspielzeit-Drama bringt Österreich und Algerien ins WM-Achtelfinale
Die endgültige Gruppenplatzierung entschied sich in den letzten Sekunden. Österreichs Ausgleichstor sorgte dafür, dass sie den Iran aufgrund der mehr erzielten Tore überholten, während Algeriens Punkt sie knapp über der Auslinie hielt. Das Ergebnis führte zu einer Neuordnung der Paarungen in der K.-o.-Phase. Österreich trifft nun auf Spanien, das seine Gruppe als Erster beendete, während Algerien auf die Schweiz trifft, die ihre Gruppe als Zweiter abschloss. Für den Iran endete das Turnier enttäuschend. Die fast gesicherte Qualifikation wurde durch das 3-3 zunichte gemacht, sodass sie trotz zeitweiser Erfüllung der Voraussetzungen am Ende leer ausgingen.