Aufwind für Alphonso Davies macht ihn zum Gewinner des FC Bayern Saisonstarts
Alphonso Davies erlebt nach schwierigen Zeiten einen Aufwind und gilt als überraschender Gewinner des FC Bayern Saisonstarts, nachdem er im ersten Spiel wieder Stärke zeigte und die linke Seite belebte. Sein Einsatz half, das Team nach einem frühen Rückstand gegen den Aufsteiger SV Elversberg zurückzuholen und das Führungstor von Lennart Karls in der ersten Halbzeit zu sichern.
In den vergangenen Zeiten hatte Alphonso Davies Schwierigkeiten und verlor seinen Status als unumstrittener Linksverteidiger Nummer eins beim FC Bayern. Der aktuelle Saisonstart zeigte jedoch, dass er wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist. Damit könnte er das Vertrauen zurückgewinnen, das ihm zu Beginn seiner Karriere selbstverständlich war.
Frühes Spielgeschehen und Kompany‑Wechsel
Am Sonntag traf Lennart Karls in der Mitte der ersten Halbzeit zum Führungstor, doch der FC Bayern hatte zunächst Schwierigkeiten gegen den Aufsteiger SV Elversberg. Die Quittung war der Ausgleich in Minute 61, worauf Trainer Vincent Kompany mit einem Vierfachwechsel reagierte, was sofort Wirkung zeigte. Die Münchner drehten daraufhin die Partie, erspielten Chance um Chance und erzielten über Harry Kane das Führungstor zum Sieg.
Davies‘ offensive Impulse
Alphonso Davies belebte die linke Seite, kam kurz vor Schluss zum beinahe dritten Treffer und brachte das Team damit fast auf 3:1. Zuvor hatte er bereits ein Assist gegen den VfB Stuttgart geliefert und ein sehenswertes Tor gegen FK Bodø/Glimt erzielt, das sein dritter Scorerpunkt der jungen Spielzeit gewesen wäre. Damit gilt er trotz aller Zweifel als heimlicher Gewinner des Saisonstarts.
Vertrag, Verletzung und Konkurrenz
Nach der Sommer‑Verpflichtung von Nathaniel Brown für 50 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt steht Davies nun in neuer Konkurrenz und wurde zeitweise sogar als Verkaufskandidat gehandelt. Sein Grundgehalt von 15 Millionen Euro, ergänzt durch Boni und ein Handgeld von 22 Millionen Euro, wurde Anfang 2025 trotz eines Kreuzbandrisses verlängert. Seitdem kämpfte er mit wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen, spielte nur 66 Minuten in Testspielen und verpasste die WM‑Endrunde fast vollständig.
Minute‑Statistik und Positionskampf
In den sechs Pflichtspielen sammelte Davies mehr Einsatzminuten als Brown und Josip Stanisic, die beide ebenfalls als Linksverteidiger eingesetzt wurden. Trainer Vincent Kompany rotierte seitdem häufig links hinten, wobei Davies den besten Eindruck hinterließ. Im Champions‑League‑Auftakt gegen Bodø/Glimt startete er in der vermeintlich besten Elf, während Brown die gesamte Halbzeit auf der Bank saß.
Der neue Konkurrenzkampf scheint Davies nicht zu hemmen, sondern zu beflügeln, und könnte ihn sogar weiter vorne auf der Zehn einsetzen. Seit der Leihe von Arijon Ibrahimovic zum FC Augsburg fehlt ein klarer Ersatz für Luis Diaz auf dem linken Flügel, eine Position, die Davies bereits für Kanada besetzt hat. Damit bleibt abzuwarten, wie sich seine Rolle im weiteren Saisonverlauf entwickelt.