Aufgebot Klopp: Schlotterbeck fehlt, Bisseck rückt für Griechenland ein
Bundestrainer Jürgen Klopp muss für das zweite Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland am heutigen Sonntagabend im WWK Arena auf einen namhaften Abwehrstar verzichten. Der 59‑jährige Trainer setzt damit ein Zeichen für die Belastungssteuerung, obwohl der Spieler erst kürzlich von einer Verletzung zurückgekehrt war.
Grund für das Fehlen
Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund wird aus dem Aufgebot gestrichen, obwohl er nach seiner Verletzung im vergangenen Sommer wieder einsatzbereit war. Klopp betont, dass die Entscheidung nichts mit Verletzungs‑ oder Leistungsmängeln zu tun habe, sondern Teil einer gezielten Belastungssteuerung sei.
Wer rückt nach
Statt Schlotterbeck übernimmt Yann Bisseck, Innenverteidiger von Inter Mailand, die Position im Abwehrzentrum. Bisseck, der einen ordentlichen Saisonstart hingelegt hat, soll gemeinsam mit Jonathan Tah die Defensive stärken.
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Weitere Änderungen im Kader
Der offensive Mittelfeldspieler Bambase Conte von der TSG Hoffenheim, der beim vorherigen Spiel gegen die Niederlande nicht im Kader war, könnte sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft geben. Sein Trikot trägt die Rückennummer 15, die zuvor Schlotterbeck zugeordnet war.
Kontext des Auftritts
Der erste Auftritt der deutschen Nationalmannschaft unter Klopp gegen die Niederlande zeigte bereits, wie der Neuaufbau des DFB vorangeht und welchen Wind der 59‑jährige Trainer künftig wehen lassen will. Das aktuelle Spiel in der Augsburger WWK Arena ist damit ein weiterer Schritt im Aufbau.
Ausblick
Mit den Anpassungen im Aufgebot stellt sich die Frage, wie die neue Abwehrkonstellation im Spiel gegen Griechenland funktionieren wird. Klopp wird die Entwicklung genau beobachten, um den weiteren Kurs des DFB zu bestimmen.