Bundesliga
Auf LASK wartet in Graz Härtetest, Sturm jagt spitzenplatz an
Während LASK nach Triumphen gegen GAK, Austria Wien, SV Ried, WAC und Altach ein historisches Serie‑Rekordziel anstrebt, Sturm Graz bereits acht Punkte aus den ersten fünf Partien gesammelt hat und den nächsten Schlager in der sechsten Runde der Bundesliga‑Saison sucht.
LASKs Serie und Ziel
Meister LASK steht am Sonntag der erste echte Härtetest der Bundesliga‑Saison ins Haus. Bei Sturm Graz kommt es zum Schlager der sechsten Runde, die Linzer verteidigen dabei ihre weiße Weste und könnten sich mit einem Sieg zehn Punkte von den Steirern absetzen. Nach den Triumphen gegen den GAK, Austria Wien, SV Ried, WAC und Altach bekommt die Truppe von Trainer Dietmar Kühbauer erstmals ein Team der aktuell oberen Tabellenhälfte zu Gesicht. „Gegen Sturm erwartet uns ein echtes Spitzenspiel. Sie werden alles daransetzen, uns zu schlagen“, betonte Kühbauer. Saisonübergreifend sind Sascha Horvath und Co. bereits 13 Spiele ungeschlagen (elf Siege, zwei Remis) – ein Rekord, der nur von März bis Mai 1980 bzw. Oktober 2018 bis März 2019 erreicht wurde. „Wir wollen alles dafür tun, dass unsere Serie hält“, versprach er weiter.
Sturms Form und Erwartungen
Sturm holte acht Punkte aus den ersten fünf Partien und will den Schwung im nächsten Aufeinandertreffen nutzen. Trainer Fabio Ingolitsch freute sich trotz einer 1:3‑Niederlage bei Rapid auf ein „Highlight“ und versprach, „sehr frech in das Spiel“ zu gehen. „Es ist eine Riesenchance, um uns in eine coole Richtung zu lenken“, sagte er. Bei Sturm Graz kommt es zum Schlager, und die Mannschaft strebt nach einem weiteren Sieg, um weiter an der Tabellenspitze zu verweilen.
Das Duell findet am Sonntag um 17:00 Uhr im Stadion Graz‑Liebenau, SR Gishamer statt. Mögliche Aufstellungen sind: Sturm – Chudjakow; Heil, Quarshie, Vallci, Balbo; Hödl, Gorenc Stankovic, Weinhandl, S. Seidl; Weiper, Jatta. LASK – Jungwirth; Mbuyamba, Tornich, Andrade; Jörgensen, Ljubicic, Bogarde, Horvath, Bello; Usor, Lang.
Am Dienstag musste die Linzer Truppe mit einem 0:1 beim Champions‑League‑Auftakt gegen AEK Athen die zweite Pflichtspielniederlage der Saison hinnehmen, national hat man bisher nur Siege geholt. Auch gegen Sturm will LASK makellos bleiben und weiter an der Tabellenspitze verweilen.
Mittelfeldmotor Otar Kiteischwili gab nach eineinhalbmonatiger Verletzungspause beim 4:1‑Cup‑Erfolg gegen Voitsberg sein Comeback, ein Startelfeinsatz komme für den Georgier noch zu früh, meinte Ingolitsch.
Nach dem LASK‑Duell folgt der Europa‑League‑Auftakt gegen Rennes am Donnerstag, und am darauffolgenden Sonntag gastiert LASK in Salzburg.