Transfers
Atubolu kritisiert rasanten SGE‑Wechsel nach verpasstem Top‑Klub‑Plan
Der 24‑jährige Torwart Atubolu äußert nach seinem SGE‑Wechsel Kritik und erinnert daran, dass "Sachen passieren, die nicht gehen". Sein Plan, im Sommer von SC Freiburg zu einem internationalen Top‑Klub mit Champions‑League‑Fußball zu wechseln, scheiterte – und er stand bereits zum Saisonauftakt zwischen den Pfosten gegen Union Berlin.
Ursprünglicher Sommer‑Plan
Maja Hitij/GettyImages berichtete, dass Atubolu im Sommer eigentlich den nächsten großen Schritt gehen wollte. Sein Plan sah vor, vom SC Freiburg zu einem internationalen Top‑Klub zu wechseln, im Optimalfall mit Champions‑League‑Fußball. Stattdessen landete er bei der SGE.
Blitzschneller Transferablauf
"Es war brutal schnell, wie alles verlaufen ist", erklärte Atubolu bei seiner Vorstellung. Er fuhr am Donnerstag nach Frankfurt, absolvierte noch am selben Tag die medizinischen Tests, unterschrieb und stand am Samstag bereits in der Startelf – nach erstem Training am Freitag.
Der 24‑jährige Atubolu hatte im Sommer eine Vertragsverlängerung in Freiburg abgelehnt, weil er mit einem Wechsel nach England liebäugelte. Nachdem Freiburg bereits Mio Backhaus verpflichtet hatte, stand er ohne Deal auf der Abschussliste der Breisgauer.
Seine Berater hatten große Hoffnungen auf einen Transfer zu einem Top‑Klub wie dem AC Milan oder sogar auf die Insel gemacht. Nach wochenlangem Transfer‑Theater zog Atubolu die Reißleine, trennte sich von den Beratern und betonte: "Ich habe gelernt, das Beratergeschäft ist das eine, aber Familie und Freunde sind das, was wirklich zählt."
Der SGE‑Torwart‑Chaos war der eigentliche Auslöser: Kaua Santos sollte als Stammtorhüter starten, doch nach einem 0:7‑Testspiel‑Debakel gegen den FC Brentford verlor Trainer Adi Hütter das Vertrauen in den 23‑Jährigen und suchte nach einer neuen Lösung.
Atubolu kam als Last‑Minute‑Deal per Leihe mit Kaufpflicht zur Eintracht, wobei die Kaufoption etwa 12 Millionen Euro beträgt. Damit erhielt die SGE sofort einen erfahrenen Keeper für die Saison.
Abschließend betonte Atubolu, dass er aus der schnellen und turbulenten Situation viel gelernt habe: "Ich habe gelernt, dass Familie und Freunde immer für einen da sind – das schätze ich jetzt umso mehr, während ich meine Saison bei der SGE starte."