Atubolu baut Elfmeter‑Rekord im Mainz‑Derby aus – Klopp beobachtet
Nach seinem Last‑Minute‑Wechsel vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt stoppte Noah Atubolu im Derby gegen Mainz den sechsten Bundesliga‑Elfmeter in Folge, baute damit den Elfmeter‑Rekord aus und half dem Team, das Spiel mit 3:1 zu gewinnen, während Bundestrainer Jürgen Klopp als Augenzeuge dabei war.
Schwieriger Start nach dem Transfer
In den ersten beiden Spielen nach dem Last‑Minute‑Wechsel vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt musste der 24‑jährige Keeper sieben Gegentore in zwei Spielen hinnehmen und das Team blieb ohne Sieg, was den Knoten und das gesamte Team unter Druck setzte.
Derby‑Triumph und Elfmeter‑Heldentat
Am dritten Spieltagplatzte der Knoten, als Eintracht Frankfurt im Derby gegen Mainz das erste Tor in der 43. Minute durch den Ex‑Mainzer Jonny Burkardt erzielte; kurz darauf trat Kapitän Nadiem Amiri vom Elfmeterpunkt an, doch Atubolu parierte den sechsten Elfmeter in Serie in seiner Spezialdisziplin, dem Abwehren von Strafstößen, und sicherte damit den großen Anteil am Dreier, während die Heimmannschaft unter den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp die Führung verteidigte.
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Rekordserie und frühere Versuche
Der 24‑jährige Noah Atubolu baute damit den Elfmeter‑Rekord weiter aus; zuvor war er bereits gegen Romano Schmid, Andre Silva, Florian Wirtz, Kevin Volland und Josip Juranovic im Strafstoß‑Duell gescheitert, doch die sechste Parade setzte die Serie fort, obwohl er im Sommer ursprünglich in die Premier League wechseln wollte und nach langen Irrungen erst am Deadline‑Day nach Frankfurt kam. Die Serie blieb seit Strafst ununterbrochen.
Can Uzun bescherte den entscheidenden Dreier für die Hessen: nach Atubolus Parade markierte er das 2:0 kurz vor der Halbzeit und erhöhte in der 60. Minute auf 3:0, ein weiteres Tor, während Phillip Tietz für die Mainzer in der 89. Minute das Ergebnis lediglich kosmetisch machte.
Klopps Empfehlung für die Nationalmannschaft
Bundestrainer Jürgen Klopp, der das Spiel aus nächster Nähe beobachtete, sprach eine klare Empfehlung aus, Atubolu am 17. September in den ersten DFB‑Kader für die bevorstehende Länderspielpause zu berufen, da sein Elfmeter‑Rekord und die Parade im Derby die Qualität des Keepers unter Beweis stellten.