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WM

Aston Villas 70-Millionen-Euro-Wagnis mit Reijnders testet Emerys Ambitionen

🇬🇧

Aston Villa haben ein Angebot in Höhe von 70 Millionen Euro für den Manchester-City-Mittelfeldspieler Tijjani Reijnders vorgelegt, da der englische Klub die Unsicherheit nach Pep Guardiolas Abgang vom Etihad nutzen will. Das auf X gemeldete Gebot unterstreicht Villas Absicht, ihr Mittelfeld vor der neuen Saison zu verstärken.

Reijnders wechselte im vergangenen Sommer für 45 Millionen Pfund von AC Mailand nach Manchester. In 50 Einsätzen in allen Wettbewerben erzielte er sieben Tore und bereitete acht vor.

Gegen Ende der Saison 2025/26 fand er sich jedoch auf der Bank wieder und saß in neun von Guardiolas letzten vierzehn Premier-League-Spielen nur auf der Ersatzbank. Trotz begrenzter Spielzeit bleiben seine statistischen Werte respektabel.

Aktuell glänzt Reijnders bei der WM 2026 und zeigt auf der globalen Bühne sein kreatives Talent. Im Gruppenspiel F der Niederlande gegen Tunesien am 25. Juni 2026 im Kansas-City-Stadion trug er die Nummer 14.

Unai Emerys taktische Ausrichtung setzt auf erstklassige Ballprogression, und Reijnders bietet genau das, indem er sich von einer linksseitigen zentralen Position in die vordere Zone bewegt. Der niederländische Mittelfeldspieler agiert als Box-to-Box-Motor, der mit schnellen, präzisen Pässen unter Druck starre Abwehrreihen aufbricht.

Die körperbetonte englische Liga stellt ihn jedoch noch vor Probleme, besonders wenn er in einer tiefen Doppel-6 gegen hochpressende, hart tackelnde Teams agieren muss. Emery bräuchte hinter ihm einen robusten, harten Zweikampfspezialisten, um seine kreativen Instinkte auszugleichen.

Villas Rekrutierungsteam könnte Alternativen zu etwa halbem Preis in Betracht ziehen, wie Johnny Cardoso von Atlético Madrid, der defensive Stabilität bieten würde, ohne das Budget zu sprengen. Auch Quinten Timber, ein kraftvoller Spielmacher, stellt eine kostengünstigere Option fürs Mittelfeld dar.

Das gesamte Sommerbudget in Reijnders zu investieren wäre ein großes Risiko, da die 70-Millionen-Euro-Ablöse einen Spieler anvisiert, der bei City keinen Stammplatz sichern konnte. Der Klub riskiert, die Chance zu verpassen, drei Top-Spieler zu verpflichten, wenn er sich auf ein einziges Rückholprojekt festlegt.

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