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Arroganter LASK verliert selbstvertrauen, Hartberg rettet Punkt

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Arroganter LASK verliert selbstvertrauen, Hartberg rettet Punkt

Während der LASK am Sonntag mit einer überheblichen Spielweise in die Partie ging, gelang es dem TSV Hartberg, den vermeintlichen Favoriten zu bremsen und einen Punkt zu sichern. Das 3:3‑Ergebnis in Hartberg ließ Trainer Dietmar Kühbauer grummeln und die LASK‑ selbstkritisch zurückblicken.

Arrogante Auftaktphase des LASK

Der Linzer startete stark, führte zur Halbzeit mit 2:0 dank Toren von Kapitän Sascha Horvath (7.) und Christoph Lang (30.). Andres Andrade, der Panamaische Abwehrspieler, erhöhte zwischenzeitlich auf 3:1, doch die Führung reichte nicht, um den „Dreier“ zu erzielen. Horvath bezeichnete das Ergebnis später als ein Scheitern an sich selbst.

„Wir waren ein bisschen arrogant heute, das wird in dieser Liga bestraft“, sagte Andrade nach dem Spiel. Trainer Kühbauer bestätigte die Selbstkritik: „Er liegt nicht weit weg davon“, erklärte er in der Pressekonferenz.

Hartbergs Gegenwehr und Ausgleich

Hartberg-Coach Markus Schopp brachte frischen Schwung, als TSV‑Debütant Andrija Radulovic ein Doppelpack erzielte (46., 72.). Kurz darauf glich Jed Drew nach einer Vorlage seines „Joker“-Kameraden zum 3:3 aus (77.). Schopp lobte Radulovic: „Er ist ein spezieller Spieler, der uns in der letzten Zone noch unglaubliche Qualität geben wird.“

Der Auftritt von Hartberg zeigte, dass die offensive Harmlosigkeit der Gastgeber schnell ausgenutzt werden kann, wenn die Defensive nachlässig wird.

Folgen für den LASK und Ausblick

Nach fünf Siegen in Folge und dem „Wunder von Linz“ in der Champions‑League‑Quali gegen Celtic scheint der starke Saisonstart des LASK nun abgewürgt zu sein. Weitere Niederlagen folgten: 0:1 gegen AEK Athen, 1:2 gegen Sturm Graz und nun das Unentschieden gegen Hartberg. Andrade betonte, dass die bevorstehende Länderspielpause für die Linzer zum richtigen Zeitpunkt komme.

Der nächste Gegner ist Tabellenführer Rapid, der am 11. Oktober in Wien auf den LASK trifft.

WACs missliche Lage in Ried

Parallel dazu musste der WAC nach einer 1:4‑Niederlage in Ried „höllisch aufpassen“. Coach Thomas Silberberger äußerte sich frustriert: „Drei grob fahrlässige Fehler, weil du nicht bereit bist zu verteidigen.“ Trotz eines frühen Elfmeters von Stefan Schwab (40.) konnte das Team nicht zurückkommen und liegt nun sechs Runden sieglos, nur zwei Punkte vor dem Schlusslicht Altach.

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