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WM

Arda Güler entschuldigt sich nach 0:1 WM-Niederlage Türkei

Real‑Madrid‑Mittelfeldspieler Arda Güler entschuldigte sich emotional nach der 0:1‑Niederlage der Türkei gegen Paraguay im zweiten Gruppenspiel, das das Ausscheiden des Landes von der WM bestätigte. Die Niederlage beendete den ersten Auftritt der Türkei im Turnier seit 24 Jahren und ließ das Team nach zwei Spielen torlos zurück.

Güler ging mit riesigen Erwartungen in das Turnier, nachdem er in einer starken Saison bei Real Madrid überzeugte und seine Leistungen breite Aufmerksamkeit erregten. Seine Form beim Verein wurde als Schlüsselfaktor für die erhoffte Wiederbelebung der Türkei auf der Weltbühne angesehen.

Er galt allgemein als das Gesicht einer talentierten neuen Generation, die die Nationalmannschaft auf die größte Bühne des Fußballs führen soll. Analysten hoben seine technische Fähigkeit und sein Spielverständnis als essenziell für die Ambitionen der Türkei hervor.

Güler räumte später ein, dass die türkische Kaderqualität ausreiche, um deutlich bessere Ergebnisse zu erzielen, als sie tatsächlich lieferten. Er betonte, dass die Spieler es versäumten, das Niveau vom Verein in das Turnierumfeld zu übertragen.

Nach der Niederlage sagte der 21‑jährige: „Wir sind sehr traurig; wir schämen uns. Wir entschuldigen uns bei unserer gesamten Nation.“ Die Erklärung wurde über die offiziellen Kanäle des Türkischen Fußballverbands veröffentlicht.

Er fügte hinzu: „Im Verlauf meiner Laufbahn in der Nationalmannschaft werde ich alles tun, damit die Menschen dieses Turnier vergessen“, berichtete AS. Güler betonte seine persönliche Verantwortung für die kollektive Enttäuschung.

Güler bemerkte außerdem: „Wir spielen für einige sehr große Vereine; das hätten wir auf dem Platz zeigen müssen. Es gibt kein Problem mit unserer Kameradschaft.“ Damit stellte er den Kontrast zwischen Vereinsprestige und Leistung auf dem Platz heraus. Er wies darauf hin, dass das Ausbleiben von Toren für ein Team ihres Kalibers inakzeptabel sei.

Das begleitende Bild von Güler wurde vom Fotografen Richard Heathcote aufgenommen. Das Foto wurde von Getty Images verbreitet.

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