WM
Arda Güler räumt Rolle bei enttäuschender WM ein
Arda Guler, Mittelfeldspieler von Real Madrid, übernahm die Verantwortung für das frühe Ausscheiden der Türkei bei der FIFA-Weltmeisterschaft und räumte ein, dass die Kritik berechtigt sei, nachdem der 3:2-Sieg gegen die USA die Ausscheidung nach Niederlagen gegen Australien und Paraguay nicht mehr abwenden konnte.
„Die Kritik ist berechtigt. Was auch immer sie sagen, sie haben recht“, sagte Guler. „Ich habe nicht gut gespielt. Keiner von uns hat gut gespielt. Wir müssen das akzeptieren. Hoffentlich können wir das in den kommenden Spielen wettmachen.“ Diese Worte fielen nach dem 3:2-Sieg gegen die USA – ein Sieg, der zu spät kam, um die Gruppenphase noch zu beeinflussen.
Gulers Tor gegen die USA war sein persönlicher Höhepunkt, denn er wurde damit zum jüngsten türkischen Spieler, der jemals bei einer WM ein Tor erzielte. Es war sein einziges Tor im Turnier. Die Türkei beendete die Gruppenphase mit drei Spielen, einem Tor und keiner Vorlage.
Die WM durch die Augen von Mexiko, den USA und Kanada: Feierlaune, Stolz und ein hoher Preis.
Vor der WM hatte der 21-Jährige eine starke Saison bei Real Madrid absolviert, mit sechs Toren und 14 Vorlagen in 51 Pflichtspielen. Seine kreative Leistung hatte hohe Erwartungen geweckt, dass er bei dem Turnier der entscheidende Faktor für die Türkei sein würde. Die WM-Leistung blieb jedoch hinter diesen Erwartungen zurück. Guler wird am 13. Juli zum Vorbereitungscamp von Real Madrid unter dem neuen Trainer José Mourinho stoßen. Er muss sich um die Mittelfeldpositionen stärker konkurrieren, nachdem Bernardo Silva verpflichtet wurde. Zudem wird ein weiterer kreativer Mittelfeldspieler erwartet, was die Konkurrenz weiter erhöht. Nach der WM plant Guler, sich kurz zu erholen, bevor er sich in Madrid auf die Vorbereitung einlässt. Die Pause soll ihm Zeit geben, die Kritik zu verarbeiten und an seiner Leistung zu arbeiten.