Anschluss an die Nationalmannschaft: Derry Scherhant erklimmt den Freiburger Aufstieg
Derry Scherhant, 23‑jähriger Flügelspieler des SC Freiburg, hat in den vergangenen Tagen einen steilen Aufstieg erlebt und bereits sein zweites Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft bestreiten dürfen. Nach dem 0:0 gegen Griechenland in Thessaloniki blickte er auf einen Weg zurück, der alles andere als geradlinig verlief.
Erste Einsätze und persönlicher Antrieb
Der Berliner, der zunächst bei mehreren Berliner Vereinen spielte und erst mit 18 Jahren zu Hertha BSC wechselte, überzeugte bei seinen ersten Einsätzen für Deutschland mit Dribblings und Abschlüssen gegen Serbien und Griechenland. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte Scherhant und betonte, dass seine Vorgabe sei, selbstbewusst zu sein und alles zu geben.
„Wenn ich darüber nachdenke, wo ich vor fünf oder sechs Jahren war, dass ich nicht im Leistungszentrum war – und jetzt für die Nationalmannschaft spielen darf – Gänsehaut“, erklärte er nach dem Spiel. „Das bedeutet mir wirklich alles.“
Für den 23‑Jährigen war es wichtig, den Moment zu genießen. „Das ist die deutsche Nationalmannschaft, mehr als ein Traum für mich. Ich wollte alles genießen“, fügte er hinzu.
Anerkennung und Ausblick
Lothar Matthäus sieht in Scherhant bereits einen Kandidaten für den nächsten, kleineren DFB‑Kader. Der Offensivspieler selbst wolle jedoch erst einmal „Luft holen“ und das schnelle Geschehen sacken lassen. „Das ging alles sehr schnell, das muss ich jetzt erst mal sacken lassen“, sagte er.
Der Weg zur Nationalmannschaft war für Scherhant alles andere als selbstverständlich. Beim SC Freiburg entwickelte er sich zum Bundesliga‑Spieler und schaffte nun den Sprung zum DFB‑Team.
Für den Freiburger dürfte die DFB‑Laufbahn aber noch lange nicht beendet sein, denn er strebt weiterhin nach mehr Einsätzen und möchte seinen Platz im Kader festigen.