Bundesliga
Ankelverletzung zwingt Schlotterbeck aus Nations‑League‑Kader
Nico Schlotterbeck, Innenverteidiger von Borussia Dortmund, fällt wegen einer Sprunggelenksbandverletzung aus dem deutschen Kader für die UEFA Nations League‑Spiele im Oktober gegen Serbien und Griechenland. Die DFB‑Bestätigung folgt auf sein volles 90‑Minuten‑Einsatz gegen die Niederlande, sein 30. Länderspiel, nachdem er die Startelf besetzt hatte.
Verletzungshergang und medizinische Bewertung
Während eines Trainings am Mittwoch zog sich Schlotterbeck eine Sprunggelenksbandverletzung zu, die ihn sofort vom weiteren Training abhielt. Auf dem Platz deckte er sein Gesicht zu, bevor er vom medizinischen Team, darunter Dr. Jochen Hahne, untersucht wurde. Der deutsche Fußballverband DFB ordnete ein MRT an, um das Ausmaß der Fußverletzung zu bestimmen. Die DFB bestätigte daraufhin, dass er für die anstehenden Nations‑League‑Spiele nicht zur Verfügung steht.
Die aktuelle Verletzung folgt auf eine frühere Sprunggelenksverletzung, die Schlotterbeck bereits während der WM 2026 beendete. Damals wurde er im Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste ausgewechselt und fehlte mehrere Monate. Nach seiner Rückkehr bestritt er ein 3:0‑Siegesspiel gegen den SC Paderborn, wo er 77 Minuten spielte, und absolvierte anschließend ein volles Spiel gegen den VfB Stuttgart.
Bisherige Einsätze für die Nationalmannschaft
Am vergangenen Wochenende stand Schlotterbeck in Jürgen Klopps erstem Auftritt als Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Er absolvierte das komplette Spiel gegen die Niederlande, das mit 1:1 endete und zugleich sein 30. Länderspiel markierte. In der darauffolgenden Begegnung gegen Griechenland in Augsburg fehlte er im Kader, obwohl das Team mit 1:0 verlor. Damit bleibt sein Beitrag für die aktuelle Nations‑League‑Phase begrenzt.
Folgen für Deutschland und Borussia Dortmund
Die DFB hat bislang keinen Ersatzspieler für die Innenverteidigerposition benannt, und das Ausmaß der Ausfallzeit bleibt unklar. Für Borussia Dortmund bedeutet die Verletzung ein weiteres Defensivproblem, da das Team am 9. Oktober im Rahmen des Bundesliga‑Startblocks gegen Werder Bremen antreten wird. Trainer und medizinisches Personal hoffen, dass Schlotterbeck nach Abschluss der Untersuchungen schnell wieder einsatzbereit ist.
Die Informationen wurden von Marc Schueler vom Fußball‑Verband übermittelt.