Eredivisie
Paraguays raue Spielweise und Schiedsrichter nach Frankreich-Duell kritisiert
Frankreich ging als Favorit ins Achtelfinale und erwartete eine technische Vorstellung, doch Paraguay konterte mit unerbittlicher Physis und einem Schiedsrichter, der keine Karten zeigte – eine Entscheidung, die bei ehemaligen Nationalspielern für scharfe Kritik sorgte. Ibrahim Afellay bezeichnete das Spiel als „Mein Gott, was wird hier eigentlich gespielt?“, während Arnold Bruggink die Spielleitung als die schlechteste bezeichnete, die er je erlebt habe.
Moderator Sjoerd van Ramshorst hatte sich auf einen angenehmen Abend mit Frankreichs Fußball gefreut. Afellay konterte darauf, dass ein solches Spiel zwei Teams erfordere.
Afellay warf Paraguay vor, jedes Mittel zu nutzen, um Frankreich zu behindern, und sprach von „ungesühnten Klapsen und dreckigen Grätschen“. Zudem bezeichnete er Paraguays Fair-Play-Wertung als die niedrigste, die er sich vorstellen könne, und nannte die Situation „wirklich verrückt“.
Schiedsrichter unter Beschuss: Frankreichs Einzug ins Achtelfinale
Arnold Bruggink bezeichnete Schiedsrichter Ilgiz Tantasjev als den schlechtesten, den er je gesehen habe, und argumentierte, dass eine solche Spielweise ohne klare Grenzen zu Chaos führe. Als leidenschaftlicher Fußballfan zeigte er sich persönlich enttäuscht. Danny Blind erinnerte an die 1970er-Jahre, in denen ein ähnliches Verhalten mit zwei Roten und sieben Gelben Karten geahndet worden wäre – doch in diesem Spiel blieb der Schiedsrichter ohne Verwarnungen. Er deutete an, dass Fifas Bemühungen, das Spiel zu reinigen, wirkungslos erscheinen, wenn solche Vorfälle passieren. Das Spiel endete ohne eine einzige Karte von Tantasjev, trotz mehrfacher Fouls. Analysten verurteilten gleichermaßen Paraguays aggressiven Ansatz und die Nachsicht des Schiedsrichters.