Alex Fergusons Quiekende Hintern‑Zeit erklärt vor der WM
Nordamerika bereitet sich darauf vor, die WM 2026 auszurichten, und erwartet einen Zustrom globaler Fans, die ihre eigene Fußball‑Jargon mitbringen. Begriffe wie „squeaky bum time“, „false nine“ und „nutmeg“ werden dabei unter den Anhängern prominent vorkommen. Fans könnten den Ausdruck während eines WM‑Finales, etwa bei einem hypothetischen 1‑1‑Unentschieden zwischen Argentinien und Brasilien, hören.
Der Ausdruck „squeaky bum time“ wurde von Alex Ferguson, dem ehemaligen Trainer von Manchester United, geprägt, um die nervöse Anspannung in den letzten Minuten eines Spiels oder Turniers zu beschreiben. Das Oxford English Dictionary verzeichnet ihn als „eine Anspielung auf das Geräusch, das jemand auf einer Plastikbank unruhig rutscht, während die entscheidenden Phasen eines Wettbewerbs anstehen“.
„Parking the bus“ beschreibt eine ultra‑defensive Taktik, die oft von Underdogs gegen stärkere Gegner eingesetzt wird – ein Ausdruck, der nach José Mourinho, damals Trainer von Chelsea, populär wurde, als er 2004 beklagte, Tottenham „könnte genauso gut den Team‑Bus vor ihr Tor stellen“.
Die Rolle des „false nine“ lässt einen Stürmer tiefer fallen, um die Abwehrspieler zu verwirren; Lionel Messi perfektionierte sie bei Barcelona unter Pep Guardiola, während Cesc Fàbregas sie für die Titelmannschaft Spaniens bei der Europameisterschaft 2012 einsetzte. Englands Harry Kane wird als möglicher Kandidat für diese Position bei der kommenden WM genannt.
Die WM durch die Augen von Mexiko, den USA und Kanada: Feierlaune, Stolz und ein hoher Preis.
Ein „worldie“ ist britischer Slang für ein spektakuläres Fernschusstor, das die obere Ecke trifft, während „total football“ die niederländische taktische Philosophie des flüssigen Positionsspiels bezeichnet, die heute erweiterte Ballbesitzsequenzen beschreibt, manchmal auch „liquid football“ genannt. Das „nutmeg“ ist das Durchstechen des Balls zwischen den Beinen eines Gegners, im Französischen „petit pont“ und im Spanischen „caño“. Ein „sitter“ bezeichnet eine leicht verpasste Torchance, ein Begriff, der aus dem Cricket entlehnt wurde. Der „Panenka“-Elfmeter, erfunden von Antonín Panenka im Finale der Europameisterschaft 1976, beinhaltet ein zartes Chippen des Balls in die Mitte, während der Torwart sich zur Seite stürzt. Er bleibt eine risikoreiche, aber lohnende Option im Elfmeterschießen. Ein „clean sheet“ für den Torhüter bedeutet ein Spiel ohne Gegentor, eine Statistik, die in den USA auch als „shutout“ bezeichnet wird. Der Ursprung des Begriffs liegt im frühen Sportjournalismus.