Serie A
Alaba und Arnautovic fehlen – Schmid erklärt ÖFB‑Legendenstatus
Romano Schmid, 26‑jähriger ÖFB‑Star, war am Sonntag Matchwinner des 2:0‑Siegs seines neuen Klubs Frosinone Calcio gegen Como und betonte zugleich, dass David Alaba und Marko Arnautovic die besten Spieler aller Zeiten des ÖFB seien.
Serie‑A‑Durchbruch
Im Serie‑A‑Auftritt bereitete der Steirer beide Treffer für den 2:0‑Erfolg gegen den Champions‑League‑Teilnehmer Como vor. Bei seiner Auswechslung am Sonntag erhielt er Standing Ovations und erklärte, dass er in den letzten beiden Spielen drei Tore vorbereitet habe – seine bisher besten Leistungen. Trotz noch unzureichender Italienisch‑Kenntnisse fühle er sich im neuen Umfeld wohl.
Fehlende ÖFB‑Legenden
Nur 24 Stunden später stand Schmid am Montag in Windischgarsten Rede und Antwort. Er sagte: „Wir haben einen sehr guten Saisonstart, wissen aber, woher wir kommen“, und fügte hinzu, dass Alaba und Arnautovic nicht mehr im Kader seien. „Es sind gute Spieler, die wir in der Art und Weise, wie sie waren, nicht kompensieren können“, betonte er.
Schmid erklärte, dass er den Trainer Rangnick bereits gut verstehe, obwohl Rangnick noch Englisch lerne. „Man redet dann wie ein Kind mit Händen und Füßen, und es wird schon gut“, sagte er über die Kommunikation im Team.
Am Donnerstag startet die Nations League‑Partie gegen Israel, und Schmid wird voraussichtlich als Stammkraft eingesetzt, da Konrad Laimer und Marcel Sabitzer ausfallen. Er sieht die Stammplatz‑Chance nicht als bloße Hoffnung, sondern als Bilanz seiner bisherigen Einsätze seit dem Debüt.
Persönlich empfindet er den Abschied von Arnautovic nach der WM und von Sabitzer als schmerzhaft, weil er enge Verbindungen zu beiden habe. Trotzdem bleibt die Vorfreude auf das Nationalteam erhalten.
Im Lager spüre man sofort das Fehlen der beiden Lautstarken; Schmid bemerkte, dass sowohl Arnautovic als auch Alaba laut seien, auch wenn das von außen nicht immer so wirke. Wer künftig das Kapitänspatent übernimmt, sei noch unklar, und Schmid nannte keinen konkreten Namen.