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Agent kritisiert Juventus wegen Di‑Gregorio‑Affäre, nennt Geldausgaben
Das Interesse von Juventus, Torhüter Michele Di Gregorio zu verkaufen, löste eine heftige Instagram‑Reaktion seines Agenten Carlo Alberto Belloni aus, der die Old Lady der Misswirtschaft beschuldigte, den dreijährigen Vertrag des Keepers hervorhob und den Ruf des 26‑Jährigen verteidigte, obwohl kein Verein formell vorgedrungen war.
Belloni veröffentlichte eine ausführliche Instagram‑Erklärung, in der er zitierte: „20 neue Spieler in zwei Spielzeiten. 3 Trainer in 2 Spielzeiten. 3 Managements in 2 Spielzeiten. Das sind die Zahlen, die den echten Unterschied machen. Di Gregorio belegte den vierten Platz in der Sofascore‑Tabelle vor Milinkovic‑Savic und Sommer. Er gewann die Meisterschaft und landete Zweiter.“ Das Zitat sollte Di Gregorios Leistung im Kontext der Fluktuation von Juventus unterstreichen.
Er wies darauf hin, dass das Management von Juventus 130 Millionen Euro für drei unpräsentable Stürmer ausgegeben habe, was suggeriere, dass diese Ausgaben die tieferliegenden Probleme des Vereins überschatten. Belloni argumentierte, dass das Geld verwendet wurde, um die Kritik vom Torhüter abzulenken.
Belloni behauptete, der Verein habe das Scheitern der Saison vollständig dem Torhüter angelastet, einem Spieler, den das vorherige Management gekauft habe. Er merkte an, dass der Keeper, vertreten durch Sportdirektor Cristiano Giuntoli, mit 26 Jahren als bester Torhüter der Serie A gilt.
Der Agent sagte, viele Vereine beobachteten die Situation von Di Gregorio und dass der Keeper einen dreijährigen Vertrag bei Juventus habe. Er fügte hinzu, dass Di Gregorio sich vor dem Transferfenster zurückziehen und mögliche Optionen prüfen werde.
Laut Belloni steht Di Gregorio auf der Shortlist mehrerer europäischer Vereine, doch sein Camp hat keinen Zeitdruck. Er forderte Respekt für Spieler, die immer da waren, selbst wenn es einfacher gewesen wäre, auf der Bank zu sitzen und zu plaudern.