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Adi Hütter setzt auf Dreierkette – Eintracht Frankfurt ändert System

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Adi Hütter setzt auf Dreierkette – Eintracht Frankfurt ändert System

Nach einer schwierigen Saisonstartphase hat Trainer Adi Hütter beschlossen, Eintracht Frankfurt künftig grundsätzlich mit einer Dreierkette zu spielen. Der Schritt folgt auf sein ursprüngliches Vorhaben, im Sommer ein 4‑2‑2‑2‑System einzuführen, das in den ersten beiden Spieltagen bereits sieben Gegentore kostete.

Debatte um die Defensivformation

Die Diskussion um die optimale Defensivformation beherrscht derzeit die Analyse der Eintracht Frankfurt (SGE). Experten fragen sich, ob die Hessen defensiv mit einer Dreier- oder einer Viererkette auflaufen sollten, weil in der bisherigen Aufstellung erhebliche Defensivschwächen sichtbar wurden. Die gewählte Formation soll die Defensive stabilisieren.

Nach seiner Rückkehr im Sommer hatte Trainer Adi Hütter ein 4‑2‑2‑2‑System für die SGE vorgesehen, um das Spiel zu strukturieren. Doch bereits an den ersten beiden Spieltagen musste die Mannschaft sieben Gegentore einstecken, was die Wirksamkeit des geplanten Systems stark in Zweifel zog.

Entscheidung für die Dreierkette

Die ‑Redaktion berichtet, dass Hütter nun entschieden hat, künftig grundsätzlich mit einer Dreierkette zu spielen. Diese Entscheidung beruht auf der Erkenntnis, dass das System höhere Erfolgschancen bietet, sofern das notwendige Verteidigerpersonal vorhanden ist. Ohne ausreichende Optionen im Innenverteidigerbereich würde Hütter gezwungen sein, wieder zur Viererkette zurückzukehren.

Die Umstellung gegen Freiburg war zudem durch Personalmangel motiviert: Jeremiaha Maluze fiel aus, und Nnamdi Collins war noch nicht startklar für die Startelf. Ohne diese Ausfälle wäre die Viererkette nicht zwingend nötig gewesen, doch das Fehlen von Kräften zwang Hütter zur Anpassung. Die knappe Personaldecke zwingt das Trainerteam, flexibel zwischen den Formationen zu wechseln, bis die Rückkehr der verletzten Spieler erfolgt.

Auswirkungen auf die Aufstellung

Der größte Profiteur der neuen Aufstellung dürfte Innenverteidiger Robin Koch sein, dem die Dreierkette mehr Raum und Verantwortung in der Defensive gibt. Eintracht‑Legende Andreas Möller äußerte sich positiv: „In Mainz hat mir die Dreierkette sehr gut gefallen. Man hat auch Robin Koch angemerkt, dass ihm das guttut, weil er in der Zentrale zwei Verteidiger neben sich hat.“

Gleichzeitig entsteht ein Verlierer, weil die zusätzliche Verteidigerposition im Angriff einen Spieler verdrängt. Jonathan Burkardt bleibt voraussichtlich im Kader, während Younes Ebnoutalib, Ritsu Doan oder Can Uzun um die knappe Offensivminute kämpfen könnten.

Ein weiteres offenes Thema ist die Rollenverteilung im Angriff: Hütter muss entscheiden, ob er einen Spielmacher hinter einer Doppelspitze einsetzt oder einen Einzelstürmer mit zwei Freigeistern im Rücken positioniert. Diese taktische Entscheidung wird darüber bestimmen, wie flexibel die Mannschaft auf unterschiedliche Gegner reagieren kann.

Sollten künftig ausreichend Verteidiger einsatzbereit sein, wird die Dreierkette laut Hütter zur neuen alten Grundordnung der Eintracht Frankfurt und damit das taktische Fundament der Saison bilden.

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