Guardiola gibt zu: Nach dem Verlassen von Manchester City hat er keinen Plan
Pep Guardiola bestätigte, dass er keine Ahnung hat, was sein nächster Schritt sein wird, nachdem er Manchester City verlassen hat, und das war sein erster öffentlicher Kommentar seit der 2:1‑Niederlage gegen Aston Villa, die seine zehnjährige Amtszeit beendete. Beim Eröffnungs‑Event der Cruyff‑Stiftung sagte der 55‑jährige, seine Zeit bei City sei „wirklich gut, wirklich spaßig“ und „eine unglaubliche Erfahrung“, und fügte hinzu, dass er sich nie hätte vorstellen können, zehn Jahre zu bleiben.
Guardiola wiederholte, dass er ein einjähriges Sabbatical plane, wobei Insider vermuten, dass eine Rückkehr zum Vereinsmanagement unwahrscheinlich sei, doch er nannte keine konkreten Pläne für die Zukunft. Auf die Frage nach möglichen Aufgaben antwortete er: „Ich weiß selbst nicht“, wodurch Spekulationen über eine mögliche Anstellung bei der spanischen Nationalmannschaft unbeantwortet blieben.
In den Abschiedswöch des Trainers stand das Zurücktreten in den Vordergrund, wenn die Leidenschaft nachlässt – ein Gedanke, den er am Samstag erneut betonte. Die Führungsetage von City geht bereits weiter, wobei Enzo Maresca voraussichtlich als neuer Cheftrainer benannt wird, und Vorsitzender Khaldoon Al Mubarak den Fans versichert, dass der Klub „weit davon entfernt ist, seinen Höhepunkt erreicht zu haben“.
Guardiolas Abschied markiert das Ende einer Ära, die mehrere Premier‑League‑Titel und einen Champions‑League‑Pokal brachte, und seine Ungewissheit verleiht dem bevorstehenden Trainermarkt zusätzliche Spannung. Das offene Bekenntnis des Katalanen unterstreicht das Fehlen einer klaren Richtung für einen der am meisten gefeierten Taktiker des Fußballs, sodass Fans und Experten gleichermaßen fragen, was das nächste Kapitel bringen wird.