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WM

Manchester City droht Millionenabgang durch Álvarez

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Manchester City könnten zwischen 4 und 7 Millionen Pfund aus einer Weiterverkaufsklausel erhalten, da Julián Álvarez einen Sommerabgang von Atlético Madrid anstrebt.

Die Citizens hatten eine 10-Prozent-Weiterverkaufsklausel eingefügt, als Álvarez 2024 für 81,5 Millionen Pfund zu Atlético Madrid wechselte – der lukrativste Verkauf in der Vereinsgeschichte. Seitdem erzielte Álvarez 49 Tore in 106 Spielen für Atlético, darunter 20 in der letzten Saison, während seine Leistungen mit Argentinien bei der WM die Spekulationen um seine Zukunft weiter anheizten.

Real Madrid, Barcelona, Arsenal und Paris Saint-Germain gehören zu den Vereinen, die laut Berichten an einer Verpflichtung des Stürmers vor der neuen Saison interessiert sind. Die Situation erreichte einen neuen Höhepunkt, nachdem Álvarez öffentlich seinen Wunsch äußerte, Atlético nach Argentiniens 2:0-Sieg gegen Österreich in Arlington, Texas, zu verlassen.

Atlético reagierte darauf und schloss einen Wechsel zu Barcelona aus, verwies aber auf Álvarez’ 430-Millionen-Pfund-Ausstiegsklausel als einzigen möglichen Weg. Manchester Citys Weiterverkaufsklausel, die als 10-Prozent-Anteil an jedem Gewinn über die ursprünglichen 81,5 Millionen Pfund strukturiert ist, könnte nun einen möglichen Geldsegen bringen.

Laut Manchester Evening News könnte City zwischen 4 und 7 Millionen Pfund erhalten, falls Álvarez Atlético für etwa 130 Millionen Pfund verlässt. Ein 130-Millionen-Pfund-Deal würde Atlético einen Gewinn von rund 48 bis 49 Millionen Pfund bescheren, von dem 10 Prozent zurück an die Etihad fließen würden.

Die genaue Summe bleibt ungewiss, da Atlético den Spieler deutlich höher bewertet als Barcelona, das angeblich eine fünfjährige Vertragsvereinbarung mit Álvarez getroffen hat. Andere Berichte deuten jedoch darauf hin, dass bestimmte UEFA-Champions-League-Vereine, darunter Barcelona, ihn für etwa 150 Millionen Euro inklusive Steuern verpflichten könnten.

Für Manchester City käme die Zahlung zu einem günstigen Zeitpunkt, da Sportdirektor Hugo Viana ein beträchtliches Transferbudget verwaltet. Die Blues sind auf der Suche nach dem englischen Nationalspieler und Nottingham-Forest-Mittelfeldspieler Elliot Anderson und suchen zudem vor Beginn der Vorbereitung im Juli noch einen Rechtsverteidiger und Flügelspieler.

Die vorausschauende Vertragsgestaltung der Citizens bei Álvarez’ Abgang spiegelt ihr Rekrutierungsmodell wider. Ein ähnliches Muster zeigte sich bei der 20-Prozent-Weiterverkaufsklausel im Verkauf von Liam Delap an Ipswich Town, die Aufmerksamkeit erregte, da sich Delaps Marktwert erhöht hat.

Ob sich das Álvarez-Drama vor oder nach der WM klärt, ist ungewiss. Atlético bleibt entschlossen, an ihrer Position festzuhalten, während Barcelona nicht bereit sind, deren Bewertung zu akzeptieren. Für Manchester City ist das Ergebnis sportlich weniger relevant als finanziell – ein stiller Geldsegen für die Etihad scheint zunehmend wahrscheinlich.

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