UEFA misstraut Infantino, verspricht glaubwürdigen Ersatz
Am 27. August hat das Exekutivkomitee der UEFA angekündigt, dass es dem FIFA‑Präsidenten Gianni Infantino nicht mehr vertraut und Präsident Aleksander Ceferin angewiesen hat, jeden institutionellen, politischen und rechtlichen Weg zu beschreiten, um grundlegende Reformen zu sichern, Grenzen der präsidentiellen Macht wiederherzustellen und einen glaubwürdigen Nachfolger für die Position zu finden.
Das Mandat des Komitees beauftragt ausdrücklich Aleksander Ceferin und die UEFA‑Exekutive, alle verfügbaren institutionellen, politischen und rechtlichen Wege zu prüfen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die FIFA als Institution funktioniert und nicht um eine einzelne Person kreist.
Die Erklärung der UEFA stellte fest, dass das Vertrauen in Gianni Infantino verloren gegangen ist, was auf einen schweren Bruch in den Beziehungen zwischen den beiden Verbänden hinweist. Der Vertrauensverlust untermauert den Ruf nach einem „glaubwürdigen“ Nachfolger des FIFA‑Präsidiums.
Zusätzlich zu der Kritik hat die UEFA zugesagt, einen glaubwürdigen Ersatz für den FIFA‑Chef zu finden. Das Versprechen spiegelt die Absicht des Komitees wider, die Führungsstruktur der Organisation neu zu gestalten.
Entdeckungsanträge in Florida eingereicht
Noch am selben Tag reichte die UEFA Anträge auf Entdeckung in Florida, USA, ein. Die Einreichungen zielen darauf ab, Beweise zu erhalten, die für die Reformagenda relevant sind.
Diese Entdeckungsanfragen bilden einen Teil der rechtlichen Wege, die das Komitee zu verfolgen beabsichtigt. Sie sollen Informationen aufdecken, die grundlegende Reformen innerhalb der FIFA unterstützen könnten.
Die vollständige Erklärung wurde auf der Website der UEFA veröffentlicht, wo interessierte Parteien die vollständige Mitteilung für weitere Details lesen können. Die Veröffentlichung unterstreicht das Engagement der UEFA für Transparenz bei ihrem Bestreben nach Veränderung.