WM
Jesus schielt auf Serie A – Juventus und Milan prüfen Optionen
Stürmer Gabriel Jesus von Arsenal hat Interesse an einem möglichen Wechsel in die Serie A im Sommer signalisiert. Berichten zufolge zeigen Juventus und der AC Milan Interesse, während sein Vertrag bei Arsenal FC im Juni 2027 ausläuft – nach einer Saison, in der er in 27 Einsätzen über alle Wettbewerbe hinweg sechs Tore erzielte.
Sowohl Juventus als auch der AC Milan führen Jesus’ kindliche Begeisterung für den italienischen Fußball an – er wuchs mit der Serie A auf und träumte davon, dort zu spielen – als entscheidenden Faktor. Er unterstrich diese Aussage, indem er zwei Tore im San Siro gegen Inter Mailand erzielte, eine Leistung, die er als Erfüllung eines Traums beschrieb.
Jesus’ begrenzte Spielzeit für Arsenal in der Saison 2025‑26 führte dazu, dass er nicht für den Kader der brasilianischen Nationalmannschaft zur WM 2026 nominiert wurde. Er räumte ein, dass die reduzierte Einsatzzeit der Grund dafür war, dass er sich einen Platz nicht verdient fühlte.
Auf eine Januar-Unterhaltung mit Carlo Ancelotti zurückblickend, sagte Jesus: „Wir haben uns im Januar unterhalten, als ich Tore schoss. Leider hatte ich am Ende der Saison keine Minuten mehr und, um ehrlich zu sein, deshalb habe ich den WM-Platz nicht verdient.“
Ein Wechsel zu Juventus oder dem AC Milan würde Jesus ermöglichen, seinen lang gehegten Traum vom Spiel in Italien zu verwirklichen, und könnte ihm die regelmäßige Spielzeit bieten, die er sucht, um seine internationalen Aussichten wiederzubeleben. Zudem betonte er seine Vorliebe für das italienische Umfeld und erwähnte eine Freundschaft mit Riccardo Calafiori, die über den Platz hinausgeht.
Für Juventus oder den AC Milan wäre die Verpflichtung eines Stürmers, der seine Torjägerqualitäten in der Premier League unter Beweis gestellt hat und sich auch im San Siro bewährt hat, eine Kombination aus Erfahrung und kultureller Passgenauigkeit. Das Vertragsende im Juni 2027 bedeutet, dass die Klubs keine hohe Ablösesumme zahlen müssten, um seine Dienste zu sichern. Der Zeitplan des Vertrages bietet Flexibilität für eine italienische Mannschaft, um ein relativ risikoarmes Geschäft auszuhandeln.
Jesus stand zudem auf der Ersatzbank von Arsenal im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain in Budapest, was seine Einbindung in hochkarätige Europapokalspiele trotz begrenzter Ligaspielzeit unterstreicht.