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Wolfsburg verpasst Chance, Elche holt Affengruber-Nachfolger aus Argentinien

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Wolfsburg verpasst Chance, Elche holt Affengruber-Nachfolger aus Argentinien

Am Deadline transferierte der FC Elche David Affengruber nach England, was dem Verein zwölf Millionen Euro in die Kassen von Elche einbrachte, aber zugleich eine Lücke in der Defensive hinterließ. Der Österreicher Affengruber verließ das Team, und noch am selben Tag präsentierten die Franjiverdes den Argentinien-Nachfolger Kevin Lomónaco, den VfL Wolfsburg bereits vor einem Jahr verpflichten wollte.

Der Abgang von David Affengruber brachte zwölf Millionen Euro, während der 24‑jährige Innenverteidiger vom argentinischen Traditionsklub Independiente kommt und laut Vernehmen vier Komma sieben fünf Millionen Euro kostet. Für Elche unterschreibt Lomónaco einen Vertrag bis 2030, womit der Klub seine Defensive langfristig stärken will.

Kosten und Vertrag des Innenverteidigers

Für Independiente sammelte Lomónaco 89 Einsätze und wurde im Juni 2025 für die argentinische Nationalmannschaft nominiert, kam jedoch nicht zum Debüt. Als er 2023 in einen Manipulationsskandal verwickelt war, erhielt er rund fünf‑tausend Euro für eine absichtliche gelbe Karte, gab dies jedoch zu und wurde von einer Strafe befreit.

Trotz der Ablösesumme von vier Komma sieben fünf Millionen Euro fließt kein Geld zu Independiente, da der Klub bereits die Schulden des Transfers von Ivan Marcone beglichen hatte, den Elche 2022 für 1,9 Millionen Euro verpflichtet hatte. Zudem wurden die ausstehenden Zahlungen an Red Bull Bragantino für Lomónacos Verpflichtung sowie an den Spieler selbst beglichen.

Finanzielle Folgen und verpasste Chance

Bei Elche hat Lomónaco, der im Sommer 2025 noch mit dem VfL Wolfsburg verhandelte, bislang nur einen Punkt aus drei Spielen in LaLiga erzielt, doch er ist bereits der sechste Argentinier im Kader der Franjiverdes. Besitzer Christian Bragarnik setzte zudem mit Trainer Martín Anselmi einen weiteren Landsmann ein, um die Integration zu erleichtern.

Rückblickend zeigt das Jahr, in dem VfL Wolfsburg den Argentinier verpasste, wie knapp die Transferentscheidungen im europäischen Fußball sein können. Der Verein muss nun neue Optionen prüfen, während Elche mit dem neuen Innenverteidiger die Defensive neu formiert.

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