Transfers
Wiener Poster lösten Ronaldo‑Gerüchte aus, Rapid verneint jede Verbindung
In den Straßen Wiens kündigen mehrere Plakate „Lebenssinn für Ronaldo. Grün‑Weiß spendet. Mach mit!“ an und haben Gespräche über einen möglichen Wechsel von Cristiano Ronaldo zu SK Rapid entfacht, obwohl der Verein betont, dass die Kampagne mit keinem Transfer zu tun hat.
Die auffälligen Plakate sind Teil einer Spendenaktion, die vom österreichischen Roten Kreuz organisiert wird und darauf abzielt, Projekte in Ostafrika zu finanzieren.
Spendenaktion des Roten Kreuzes geklärt
Das Rote Kreuz nutzt das Bild von Ronaldo, um Beiträge für ostafrikanische Initiativen zu fördern, darunter die Einrichtung eines Notfall‑medizinischen Dienstes in Ruanda, bei dem Ronaldo als Ambulanzfahrer auftreten wird.
Die Unterstützer werden aufgefordert, über die Website der Kampagne „finanzielle Hilfspakete“ zu spenden.
SK Rapid veröffentlichte schnell eine Erklärung, um sich von den Plakaten zu distanzieren. Sportdirektor Markus Katzer sagte: „Der Verein kommentiert keine möglichen oder unmöglichen Transfers oder Gerüchte; offizielle Neuigkeiten werden zu gegebener Zeit über unsere Kanäle mitgeteilt.“
Ronaldo, der 41 Jahre alt ist, bleibt beim Al‑Nassr FC in Saudi‑Arabien und bestätigt, dass kein Transfer in Aussicht ist.
Die Spekulation entstand auf der Fußballplattform Transfermarkt.at, wo ein Thread kurz eröffnet wurde, um ein Gerücht über den Superstar, der zu Rapid wechseln soll, zu diskutieren, bevor er geschlossen wurde.
Während die Plakate für Aufsehen sorgten, verdeutlicht das Ereignis, wie hochkarätige Fußballnamen für wohltätige Zwecke genutzt werden können und wie schnell Vereine unbegründete Transfergerüchte adressieren müssen.