Bundesliga
Werder‑Torjäger steht vor folgenschwerer Zukunfts‑Entscheidung – Bericht
Bei Werder Bremen steht am Deadline Day die Zukunft des Werder‑Torjägers im Fokus: In einem Bericht wird die folgenschwere Zukunfts‑Entscheidung beschrieben, während der Klub bereits die Verpflichtung des Ex‑Schalkers Moussa Ndiaye von RSC Anderlecht und die mögliche Ankunft von Arthur aus Leverkusen vorbereitet.
Linksverteidiger‑Verpflichtung im Detail
Für die linke Abwehrseite steht die Verpflichtung des Ex‑Schalkers Moussa Ndiaye von RSC Anderlecht bereits in den Startlöchern, wie ein Image von IMAGO/DeFodi zeigt. Der 24‑jährige Linksverteidiger soll zunächst für eine Saison ausgeliehen werden, wobei Werder Bremen eine Kaufoption gesichert hat. Damit soll die Konkurrenz auf der Außenverteidigerposition verstärkt werden.
Der Transfer wurde laut Sky bereits finalisiert, jedoch muss Ndiaye noch den medizinischen Check absolvieren, bevor die Vertragsunterzeichnung folgt. In seiner vorherigen Rückrunde spielte er für den FC Schalke 04 und trug zum Aufstieg in die Bundesliga bei, bevor er zu Anderlecht zurückkehrte. Seine internationale Erfahrung soll Werder Bremen in der linken Abwehr zugutekommen.
Für die rechte Seite kommt Arthur aus Leverkusen, der ebenfalls vor einem Wechsel nach Bremen steht. Der Leverkusen‑Verteidiger soll nicht als Ersatz für Ndiaye fungieren, sondern die Außenbahnen beider Flügel gleichzeitig verstärken. Damit deckt Werder Bremen beide Abwehrseiten ab.
Im Bestfall plant der Klub zudem noch einen Zuwachs im Mittelfeld, um die aktuelle Lage zu verbessern. Bisher gibt es jedoch noch keine konkreten Namen für diese mögliche Verpflichtung. Die Mannschaft bleibt damit flexibel bis zum Transferende.
Kownackis Zukunft und mögliche Abgänge
Aus den Abgangskandidaten am Osterdeich ragen insbesondere der Mittelfeld‑Flop Skelly Alvero und der 29‑jährige Torjäger Dawid Kownacki hervor. Alvero hatte eine schwache Vorbereitung und konnte während seiner Leihe bei Amiens keine Eigenwerbung erzielen. Kownacki, der zuvor für Schalke 04 spielte, steht ebenfalls auf der Transferliste.
Laut verlangt Werder noch rund 1,5 Millionen Euro für Kownacki, der ein siebenstelliges Jahresgehalt bezieht. Wenige Stunden vor dem Transferabschluss hat der Polen jedoch eine unumstößliche Entscheidung getroffen und plant, sein letztes Vertragsjahr in Bremen zu erfüllen. Damit wird ein möglicher Last‑Minute‑Wechsel ausgeschlossen.
Sportlich bleibt Kownackis Lage unverändert: Er ist nur Mittelstürmer Nummer vier hinter Niclas Füllkrug, Cedric Itten und dem Youngster Salim Musah. Im DFB‑Pokal und zum Bundesliga‑Auftakt stand er nicht im Spieltagskader. Dennoch hofft er, sich unter Trainer Daniel Thioune, mit dem er bereits in Düsseldorf zusammenarbeitete, stärker zu präsentieren.
Für Werder wäre ein Verbleib Kownackis eine bittere Pille, da das eingesparte Gehalt und eine mögliche Ablösesumme von etwa einer Million Euro Sportchef Clemens Fritz am Deadline Day besonders gut nutzen könnte. Der Klub könnte damit finanzielle Flexibilität für weitere Verpflichtungen gewinnen. Aus dieser Perspektive bleibt die Entscheidung über Kownackis Zukunft entscheidend.