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Von Spiel zu Netflix-Ruhm: Hazard und Mourinhos Wiederbelebungen
Eden Hazard enthüllt, wie José Mourinho ihn mit einem einfachen Gedankenspiel motivierte, eine Geschichte, die wieder auftaucht, da der portugiesische Trainer dank der Unterstützung von Real Madrids Vorsitzendem Florentino Pérez und einer dreiteiligen Netflix‑Dokumentation wieder in den Vordergrund rückt, und der persönliche Coaching‑Trick mit Mourinos erneutem globalen Rampenlicht kontrastiert.
Netflix‑Dokumentation rückt Mourinho wieder in den Fokus
Durch Real Madrids Vorsitzenden Florentino Pérez wurde die dreiteilige Serie „MOURINHO“ von dem Streaming‑Giganten Netflix in Auftrag gegeben, wodurch der 63‑jährige Manager in den Mittelpunkt einer internationalen Erzählung gestellt wird. Der Film stützt sich stark auf Zeugnisse ehemaliger Spieler wie John Terry, Frank Lampard, Luis Figo, Iker Casillas, Sami Khedira, Didier Drogba und Petr Čech, während jede Erwähnung von Mourinos Frau Matilde oder ihren Kindern ausgelassen wird.
Hazard erinnert sich an Mourinos einfaches Gedankenspiel
Im Winter 2024 saß Eden Hazard in einem schneebedeckten Interviewraum, entspannt in einer Jeansweste über einem weißen T‑Shirt, und erklärte, warum das Training unter Mourinho „großartig“ wirkte. Er erinnerte sich an die Herausforderung des Trainers: „José sagte immer zu mir: ‚Willst du den Sonntag frei haben? Beweise dich am Samstag.‘“ Hazard lachte, dass das Versprechen eines freien Sonntags ihn dazu brachte, alles auf dem Platz zu geben.
Das Interview wurde von Journalist Stephan Keygnaert, Fußballjournalist für HLN12, durchgeführt und hebt hervor, wie selten es ist, dass Hazard an einem solchen Projekt teilnimmt. Die Dokumentation fängt den Moment ein, in dem Hazard den „Spaß“ an Mourinos Ansatz beschreibt und ihn mit seiner eigenen jugendlichen Begeisterung verknüpft.
Hazard kam im Sommer 2013 zu Chelsea, als Mourinho für eine zweite Amtszeit nach Stamford Bridge zurückkehrte. Ein Jahr zuvor hatte Chelsea Lille 40 Millionen Euro gezahlt, um den 22‑jährigen belgischen Flügelspieler zu verpflichten, und damit die Grundlage für die folgende Partnerschaft geschaffen.
Mourinos Ruf war zu dieser Zeit gemischt; nach einer schwierigen Station bei Real Madrid wurde er von Sami Khedira als jemand beschrieben, der „seinen eigenen Umkleideraum vergiftet” habe. Auf der Suche nach einem Verein, in dem „die Leute ihn wollten“, fand er bei Chelsea erneuten Sinn, umgeben von erfahrenen Persönlichkeiten wie John Terry und Frank Lampard.
Innerhalb weniger Monate blühte Hazard auf. Er wurde zum Premier‑League‑Young‑Player‑of‑the‑Year ernannt und von den Chelsea‑Fans zum besten Spieler des Jahres gewählt. In der folgenden Saison gewann Chelsea die Ligameisterschaft, und Mourinho bezeichnete Hazard später als „phänomenal“ und sagte, der Belgier habe „jeden zerstört“ in dieser Saison.
Zehn Jahre später erinnert sich Hazard immer noch mit einem Lächeln an Mourinos mentale Herausforderung, während die Netflix‑Serie Mourinos breitere mediale Wiederauferstehung markiert, unterstrichen durch Florentino Pérez' Beteiligung. Der Kontrast zwischen einem einfachen Trainings‑Gedankenspiel und einer hochkarätigen Dokumentation zeigt, wie persönliche Motivation und globale Markenbildung im modernen Fußball nebeneinander existieren können.