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United bleiben Fernandes' Fehlschuss ruhig, jagen brasilianischen Santos
Offizielle von Manchester United blieben nach der verpassten Verpflichtung des brasilianischen Mittelfeldspielers Mateus Fernandes letzte Woche gelassen und betonten, dass trotzdem neue Spieler kommen würden. Sie lobten zudem das Rekrutierungsteam, das im vergangenen Sommer bereits gute Arbeit geleistet hatte. Mit 22 Jahren bringt der Brasilianer Andrey Santos, der bereits 28 Premier-League-Einsätze vorweisen kann – darunter ein Leihgeschäft bei Nottingham Forest –, die Energie mit, die United in Casemiros letzten Spielzeiten fehlte.
Die Fans sind zunehmend ungeduldig geworden und richten ihren Fokus nun auf Aurélien Tchouaméni, der derzeit zum französischen WM-Kader gehört. Andrey Santos hingegen wird in den Diskussionen kaum erwähnt, obwohl er brasilianische Wurzeln hat.
Santos erfüllt mehrere Kriterien, die United schätzen: Er hat bereits 28 Premier-League-Spiele bestritten und besitzt mit 22 Jahren noch klares Entwicklungspotenzial. Sein Profil verspricht die Dynamik, die nach Casemiros Abschied fehlte.
Einige Fans machen sich Sorgen, dass Chelsea – ohne europäische Konkurrenz – den Brasilianer schnell verkaufen wollten, besonders unter dem neuen Trainer Xabi Alonso. Dieser soll angeblich ein Mittelfeld um Moisés Caicedo und möglicherweise Enzo Fernández aufbauen.
United haben bereits Vereinbarungen mit Ederson und Santos getroffen und sind damit einen Schritt näher dran, ihre Mittelfeldprobleme zu lösen. Die Frage bleibt jedoch, ob noch ein weiterer Neuzugang zum Kader stoßen wird.