Deutschlands Schiedsrichter Deniz Aytekin beendet 18‑jährige Karriere
Der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin kündigte am Samstag, dem 16. Mai, seinen Rücktritt an. Die Entscheidung wurde während des Bundesliga-Spiels zwischen Bayern München und Köln getroffen. Sein Weggang beendet eine 18‑jährige Schiedsrichterlaufbahn.
Aytekins Lebenslauf umfasst 656 geleitete Spiele in nationalen und europäischen Wettbewerben. In fast zwei Jahrzehnten war er eine feste Größe auf deutschen Spielfeldern. Die Zahlen unterstreichen seine Erfahrung auf höchstem Niveau.
Am meisten in Erinnerung bleibt ihm die Leitung des Rückspiels des Champions‑League‑Viertelfinals 2017 zwischen dem FC Barcelona und Paris Saint‑Germain. Dieses Spiel endete mit Barcelonas historischer Aufholjagd, die oft als „Remontada“ bezeichnet wird.
Das 2017 stattgefundene Spiel ließ Barcelona einen Rückstand von 0:4 aus dem Hinspiel aufholen und mit 6:1 gewinnen. Aytekins Einsatz in diesem hochkarätigen Duell festigte seinen internationalen Ruf.
Geboren in Deutschland, stieg Aytekin über die nationalen Schiedsrichterlaufbahnen bis in die Elite‑Kategorie auf. Seine Einsätze umfassten Bundesliga-Partien sowie UEFA‑K.o.-Spiele.
Sein Rücktritt wurde durch eine kurze Zeremonie vor dem Bayern‑Köln-Spiel gewürdigt, bei der seine Verdienste für den deutschen Fußball hervorgehoben wurden. Kollegen und Spieler dankten ihm für seine Professionalität.
Aytekins Abschied beendet ein herausragendes Kapitel im Schiedsrichterwesen und hinterlässt ein Erbe, das eng mit einer der dramatischsten Champions‑League‑Nächte der jüngeren Vergangenheit verbunden ist.