JUGEND
Real Madrids gescheiterte 33-Millionen-Euro-Jagd auf Ferran Torres
Real Madrids 2020er-Angebot für Ferran Torres scheiterte, nachdem Barcelona den Stürmer für eine Ablösesumme von rund 33 Millionen Euro verpflichtete – ein Transfer, der seine 8-Millionen-Euro-Freigabeklausel ausgelöst hätte, aber durch Valencias frühere Vertragsbedingungen blockiert wurde. Der spanische Stürmer, der später zu Manchester City wechselte, bevor er 2022 zu Barcelona zurückkehrte, blieb auch weiterhin ein gefragter Spieler bei den Hauptstädtern.
Ferran Torres beendete die abgelaufene La-Liga-Saison als bester spanischer Torschütze, wurde für die laufende FIFA-WM unter Luis de la Fuente nominiert und wird regelmäßig als Joker eingesetzt, wenn er nicht von Anfang an auf dem Platz steht.
Trotz seiner Torausbeute wurde Torres’ Inkonsequenz bemängelt: An guten Tagen kann er ein gefährlicher Torjäger sein, an schlechten wirkt er dagegen frustrierend unproduktiv.
Real Madrids Interesse blieb bestehen, und unter Hansi Flicks Führung bei Barcelona zählte Torres zu den wichtigsten Spielern. Ein Bericht von AS deutete sogar auf eine mögliche Verpflichtung durch Real Madrid hin.
Endricks Kampf um Spielpraxis spitzt sich unter Mourinho bei Real Madrid zu
Torres wuchs im Nachwuchssystem von Valencia auf, sein Marktwert stieg nach dem zweiten Platz der spanischen U17 bei der WM in Indien – sowohl Barcelona als auch Real Madrid hatten ihn damals beobachtet, und er verfügte über eine 8-Millionen-Euro-Klausel, die einen Wechsel ermöglicht hätte. Valencia gab ihm sein Debüt in der ersten Mannschaft und erhöhte später die Freigabeklausel, wodurch ein Wechsel zu Real Madrid effektiv verhindert wurde. Anschließend glänzte er bei der U19-EM und wechselte 2020 für rund 33 Millionen Euro zu Manchester City. Barcelona verpflichtete Torres 2022 von Manchester City, obwohl Real Madrid weiterhin Interesse zeigte – der Spieler entschied sich damals für England. Im Januar 2022 kehrte er nach Spanien zurück und unterschrieb bei Barcelona, den Erzrivalen von Real Madrid. Sechs Jahre später hat Real Madrid mit Vinicius Jr. und Kylian Mbappé ein starkes Sturmduo aufgebaut, während Torres bei Barcelona Schwierigkeiten hatte, sich als Stammspieler zu etablieren und bis zur letzten Saison um Spielpraxis gegen den 37-jährigen Robert Lewandowski kämpfen musste. Die verpasste Verpflichtung für 33 Millionen Euro zeigt, wie Topclubs ihre Transferstrategien anpassen – Real Madrid investierte woanders, während Barcelona weiterhin auf junge Talente setzte.