Bundesliga
Stuttgarts Comeback gedeiht, Hoeneß lobt El Khannouss nach Köln‑Niederlage
Sebastian Hoeneß lobte Bilal El Khannouss, nachdem der marokkanische International VfB Stuttgart zu einem 4‑1‑Sieg über 1. FC Köln am Freitagabend geführt hatte, das erste Heimspiel des Vereins in der neuen Bundesliga‑Saison. Der Sieg half der Mannschaft, die 5‑1‑Niederlage am Eröffnungstag gegen Bayern München zu beantworten, und gab Hoeneßs Team einen dringend benötigten Aufschwung.
El Khannouss tritt für den verletzten Tiago Tomás ein
El Khannouss startete anstelle des verletzten Tiago Tomás und gab Hoeneßs Team sofort eine Antwort nach der 5‑1‑Niederlage bei Bayern München.
Der 22‑jährige tat weit mehr als nur vertreten, er kreierte Stuttgarts erste echte Chance mit einem Flanken in der neunten Minute, den Josha Vagnoman gegen die Latte prallte.
Schlüsselmomente und statistische Wirkung
In der 39. Minute nahm er Vagnomans Pass etwa 30 Meter vor dem Tor entgegen, dribbelte an mehreren Verteidigern vorbei, ließ Luka Lochoshvili zwischen den Beinen hindurch und sah seinen Schuss ins Netz abprallen, wodurch Stuttgart in Führung ging.
Stuttgarts kraftvolle Antwort nach Bayern‑Abreibung begeistert die Schwaben
Seine Beteiligung setzte sich nach dem Anstoß fort; eine präzise Linkfußkontrolle bereitete Maximilian Mittelstädt einen Durchlauf vor, den Grischa Prömel verwandelte, um 2‑0 zu machen, und damit Kölns Aufholversuche erstickte.
Saisonkontext und zukünftige Aussichten
El Khannouss verließ das Spielfeld nach 77 Minuten, hatte ein Tor erzielt und beim Erzielen des zweiten Tores mitgewirkt; drei seiner fünf Flanken fanden einen Mitspieler, er gewann 56 Prozent von neun Duellen und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 34,2 km/h.
Hoeneß beschrieb die Leistung als beeindruckend sowohl mit als auch ohne Ballbesitz und hob den ganzheitlichen Beitrag des Marokkaners nach einer ereignisreichen achtmonatigen Phase hervor, die mit einem Leihgeschäft am letzten Tag von Leicester City begann.
Nach einer Saison, die von einem frühen Tor gegen St. Pauli und einer Serie von sechs Toren und vier Vorlagen vor dem Afrika‑Cup der Nationen zu einem Abschwung nach dem Turnier, einem Europa‑League‑Doppelpack gegen Celtic und erneuertem Interesse von Premier‑League‑ und türkischen Vereinen wechselte, wurde ein saudisches Angebot in Höhe von 40 Millionen € abgelehnt, sodass Stuttgart und der Spieler weiterhin im Fokus stehen.