Simeone: Sportlicher Weg im Alvarez‑Streit gegen Atlético und Barcelona
Diego Simeone, Trainer von Atlético de Madrid, bekräftigte die Position seines Vereins bezüglich des argentinischen Stürmers Julián Álvarez und betonte, dass der Kampf mit Barcelona um den Spieler noch keine klare Lösung habe. Die Aussage erfolgte während einer Pressekonferenz am Samstag (08) und unterstrich die Unsicherheit hinsichtlich Álvarez' nächster Saison.
In derselben Pressekonferenz bestätigte Simeone, dass die Vereinsführung, vertreten durch Präsident Miguel Ángel Gil Marín, bereits beschlossen habe, den Stürmer nicht zu verkaufen. Er hob den aktuellen sportlichen Moment von Atlético hervor und betonte, dass das Team sich auf seine Leistung auf dem Platz konzentrieren müsse.
Gil Marín wurde zitiert mit den Worten: „Wir akzeptieren nicht 100 Millionen für Julián Álvarez und wir werden weder 150 noch 200 akzeptieren.“ Die feste Ablehnung des Präsidenten, Angebote in Höhe von 100 Millionen, 150 Millionen oder 200 Millionen Euro in Betracht zu ziehen, macht die finanzielle Obergrenze für einen möglichen Deal deutlich.
Simeone fügte hinzu, dass man trotz der anhaltenden Saga „Aus sportlicher Sicht sind wir sehr glücklich, einen Spieler wie Julián zu haben, und wir werden ihm helfen, damit er weiter wächst und sich verbessert.“ Er stellte Álvarez als ein zentrales Element für die kommende Saison von Atlético dar.
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Der Trainer zog außerdem einen Vergleich zu seinem ehemaligen Teamkollegen Antoine Griezmann und erinnerte daran, wie der französische Stürmer 2019 zu Barcelona wechselte, 2021 zurückkehrte und seine Qualität auf dem Platz bewies. „Wir hatten in diesen Jahren eine ähnliche Situation mit Antoine, der gehen und zurückkommen musste und auf dem Platz die Qualität und das Ansehen zeigen musste, die er hat“, erklärte Simeone.
Während das Transferdrama weitergeht, befindet sich Álvarez nach der Weltmeisterschaft im Urlaub und hat am Vorbereitungstraining nicht teilgenommen. Die durch den Turnierplan gewährte verlängerte Pause bedeutet, dass er in den kommenden Tagen zum Verein zurückkehren wird.
Der Stürmer hat öffentlich den Wunsch geäußert, den Verein zu verlassen, wobei er Barcelona als Hauptinteressenten nennt, während auch Arsenal und PSG als mögliche Interessenten genannt wurden. In seinen eigenen Worten, die er nach einem Argentinien‑WM‑Spiel äußerte, betonte er seinen Ehrgeiz, seinen Traum woanders zu verwirklichen.
Das Lager von Barcelona bleibt zuversichtlich, dass der Wille des Spielers das Gleichgewicht verschieben kann, während Atlético de Madrid eine starre Haltung beibehält und das Ende dieser Vorsaison‑Saga unbestimmt lässt. Die Marktnarrative verwendet sogar den portugiesischen Ausdruck „Vai e vem“, um das Transfergerede zu beschreiben.