Champions League FRAUEN
Schwieriger Champions-League-Test steht für Hearts und Rangers bevor
Hearts besiegten Rangers, um in der letzten Saison zum ersten Mal die schottische Meisterschaft zu gewinnen, eine Überraschung, die die langjährige Dominanz von Celtic beendete.
Seit Glasgow City 2020 das Viertelfinale erreichte, haben schottische Vereine in der Women’s Champions League abnehmende Erfolge verzeichnet, was die Schwierigkeit des europäischen Fortschritts unterstreicht.
Die überraschenden Inlandsmeister Heart of Midlothian und der Zweitplatzierte Rangers sind die neuesten, die versuchen, dem Abwärtstrend entgegenzuwirken, indem sie diese Woche an Mini‑Turnieren der zweiten Qualifikationsrunde teilnehmen.
Im neuen Format ziehen die Gruppensieger in die dritte Qualifikationsrunde ein, die Zweitplatzierten kommen in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League, während der Drittplatzierte weiterhin einen Platz in der zweiten Qualifikationsrunde erhält.
Hearts haben die Verteidigerin Ebonie Locke per Leihgabe von Birmingham City kurzfristig verpflichtet, während Mittelfeldspielerin Joely Andrews zu Hibernian wechselte.
Rangers haben derweil die Flügelspielerin Hendle von Chelsea ausgeliehen.
Beide Vereine stehen vor neuen Trainerkonstellationen: Hearts haben Andy Thomson, ehemals Assistent von Rangers, als Trainer verpflichtet, und Rangers haben Colin, den Bruder von Leanne Crichton, als deren Nachfolger benannt.
Hearts' erster europäischer Gegner ist Gintra, ein litauischer Klub, der seit 2005 die heimische Liga dominiert und zuvor im Finale eines Mini‑Turniers mit 2:0 gegen Celtic verlor.
Die Gintra-Mannschaft besteht aus Litauern, drei Brasilianern, zwei Ukrainern, einer Amerikanerin, einer Kanadierin, einer Finnin und einer Sambierin; ein Sieg würde Hearts entweder gegen HB Koge oder Riga in die Endphase führen.
Rangers genießen den Heimvorteil in ihrer Gruppe nach einem Sommer voller Enttäuschungen, darunter das Verpassen des Ligatitels und die Niederlage im Scottish‑Cup‑Finale gegen Celtic.
Sie haben zudem Abgänge erlebt, etwa Mittelfeldspielerin Mia McAulay zu Aston Villa und den erfahrenen Außenverteidiger, der Nottingham Forest verließ, während Kirsty Smith als eine von sieben Neuzugängen hinzukommt.
Während die Gruppensieger in die dritte Qualifikationsrunde weiterziehen, fallen die Zweitplatzierten in die Europa League, was sowohl Hearts als auch Rangers die Chance gibt, den historischen Trend schottischer Klubs, in Europa zu scheitern, umzukehren.
Ein Erfolg würde einen bedeutenden Durchbruch für das schottische Frauenfußballspiel darstellen.