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Champions League

Schottland steht vor Champions-League-Dilemma wegen des neuen Trainers

🇬🇧 Von 4AllFootball ·
Schottland steht vor Champions-League-Dilemma wegen des neuen Trainers

Schottland wurde geraten, die Pläne, den ehemaligen schottischen Nationalspieler Steven Naismith als Cheftrainer zu verpflichten, aufzugeben und stattdessen Rafael Benítez, den Champions‑League‑gewinnernden Trainer, in Betracht zu ziehen, wobei die Entscheidung vor den Nations‑League‑Spielen des nächsten Monats fällig ist. Der Schottische Fußballverband (FA) steht vor einer entscheidenden Wahl, die die Ausrichtung der Nationalmannschaft verändern könnte.

McAllister unterstützt Benítez statt Naismith

Der ehemalige Mittelfeldspieler Gary McAllister, der 57 Länderspiele für Schottland absolvierte, argumentiert, dass der SFA über die aktuelle Shortlist hinausblicken sollte und nennt den ehemaligen Portugal‑Trainer Roberto Martínez sowie den Everton‑Chef David Moyes als potenzielle Kandidaten, hält sie jedoch aus finanziellen Gründen für unerreichbar. „Mit Roberto Martínez und Moyes glaube ich nicht, dass sie erreichbar sind“, sagte McAllister gegenüber talkSPORT und fügte hinzu: „Die Gehälter, für die sie arbeiten, ich weiß nicht, ob der SFA das bezahlen kann. Rafas sucht nach einem Weg zurück.“

McAllister fährt fort und verweist auf die hohe Achtung, die ehemalige Liverpool‑Teamkollegen und Spieler, die unter Benítez gearbeitet haben, dem Spanier entgegenbringen: „Die Disziplin, die Vorbereitung. Er ist ebenfalls ein Gewinner, er hat alles gewonnen. Jemand wie er ist genau der, den man als internationalen Trainer haben möchte. Er war dort, hat es gesehen und gemacht und verfügt über enorme Erfahrung.“

Naismiths Qualifikationen und Bilanz

Der ehemalige schottische Nationalspieler Steven Naismith ist der Spitzenkandidat, um Steve Clarke zu ersetzen, nachdem er im Hintergrundteam von Clarke gearbeitet und im schottischen Trainerstab für die WM‑Qualifikationsspiele und das Turnier selbst mitgewirkt hat (Getty). Trotz einer missglückten Zeit als Trainer von Hearts bleibt er für die Spitzenposition bereit.

Naismiths Amtszeit bei Hearts erzielte eine Gewinnrate von 43,1 Prozent. Er übernahm zunächst interimistisch das Amt nach der Entlassung von Robbie Neilsons und wurde im Juni 2023 dauerhaft ernannt. Davor arbeitete er in der Jugendakademie des Vereins und wurde später Entwicklungsmanager.

Rafael Benítez, seit seiner Entlassung durch die griechischen Giganten Panathinaikos im Mai nach einem vierten Platz im Play‑off der griechischen Super League (Getty) arbeitslos, sucht nach einem Weg zurück ins Fußballgeschäft. Die jüngste Arbeitslosigkeit des 61‑Jährigen hat Aufrufe ausgelöst, ihn wieder auf die internationale Bühne zu holen.

Sollte der SFA McAllisters Empfehlung folgen, würde das bedeuten, Naismith trotz seiner bestehenden Erfahrung mit der Nationalmannschaft zu entfernen. McAllister weist zudem auf einen Mangel an herausragenden Kandidaten hin und bemerkt: „Steven Naismith, Clarkes Assistent, könnte für seine erste Aufgabe bereits zu viel sein“, und fügt hinzu, dass Derek McInnes in Betracht gezogen worden wäre, hätte er nicht zu den Glasgow Rangers gewechselt.

Die Entscheidung steht noch aus, wobei der SFA voraussichtlich seine Wahl vor den bevorstehenden Nations‑League‑Spielen bekannt geben wird, sodass die endgültige Ausrichtung von Schottlands Trainerzukunft unklar bleibt.

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