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Schock auf der Bayern‑Bank: Hoeneß fassungslos, weil Musiala erneut ohnmächtig wird
Uli Hoeneß, 74, Ehrenpräsident von Bayern München, war sprachlos, als der 23‑jährige Jamal Musiala zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen während einer Trainingseinheit ohnmächtig wurde, was sofort Besorgnis bei den Mitarbeitern und Spielern des Vereins auslöste.
Die Bayern-Spieler bildeten schnell einen Kreis um den jungen deutschen offensiven Mittelfeldspieler, beobachteten, wie er kurz benommen wirkte, bevor er unbeholfen aufstand und von einem Arzt zur Spielseite begleitet wurde.
Medizinischer Hintergrund und Musialas Reaktion
Musiala veröffentlichte später in den sozialen Medien, dass er mit einer neurologischen Funktionsstörung lebt, von der er schon seit einiger Zeit weiß, und erklärte: „Ich weiß, dass das auf den ersten Blick beängstigend wirken kann, aber für mich sind diese Momente derzeit Teil meines Alltags.“ Er erinnerte sich an einen ähnlichen Zusammenbruch am Samstag gegen RB Leipzig, als er plötzlich wankte und zu Boden fiel.
Er fügte hinzu: „Ich weiß, dass solche Momente wie gegen Leipzig und heute gegen Heidenheim vorkommen können. Ich werde medizinisch hervorragend betreut und bin sehr optimistisch. Bayern München und mein privates Umfeld stehen mir immer zur Seite und unterstützen mich auf diesem Weg.“ Technischer Direktor Max Eberl sagte, Musiala würde selbst reagieren, und lehnte weitere Kommentare ab.
Beruhigung des Vereins und Ausblick auf die Zukunft
Auch Uli Hoeneß äußerte, wie selten es für ihn sei, sprachlos zu sein, und sagte, das wiederholte Ohnmächtigwerden habe ihn „aus dem Sitz gerissen“ und dass sie gehofft hatten, die Medikation würde ein Wiederauftreten verhindern.
Aber der Verein erhielt eine schriftliche Bestätigung von Fachärzten, dass keine weiteren Gesundheitsrisiken bestehen und Musiala den Spitzensport weiter ausüben kann. Er erhielt das grüne Licht, das Trainingsspiel gegen Heidenheim zu bestreiten, und wird voraussichtlich für den Supercup am Samstag gegen Borussia Dortmund zur Verfügung stehen.
Der deutliche Kontrast zwischen Hoeneßs anfänglichem Schock und der ruhigen medizinischen Zusicherung des Vereins unterstreicht Bayerns Zuversicht, dass Musialas Karriere trotz der beunruhigenden Vorfälle unversehrt bleibt.