WM
Romeros stiller Protest: Verweigert Trumps Handschlag im WM-Finale
Als die Silbermedaillen im MetLife Stadium überreicht wurden, wendete sich der argentinische Innenverteidiger Cristian Romero vom US-Präsidenten Donald Trump ab und verweigerte den erwarteten Handschlag. Die stille Verweigerung ereignete sich vor einem vollen Publikum in New Jersey während der WM‑Finalzeremonie 2026 und zog sofort Kameras und Gemurmel nach sich.
Argentinien verlor nach Verlängerung 1:0 gegen Spanien und beendete damit ein insgesamt trostloses Finale. Ferran Torres traf in der 106. Minute und bescherte La Roja ihren zweiten WM‑Triumph. Das Spiel endete, als Spanien den Pokal in die Höhe hielt.
Das entscheidende Spiel fand im MetLife Stadium in New Jersey statt, dem Austragungsort des Turnierfinales. Das Stadion in den USA war für das Finale komplett ausverkauft. Die Atmosphäre änderte sich nach dem späten Siegtreffer dramatisch.
Romero begann das Spiel und bildete zusammen mit Lisandro Martínez das Rückgrat der argentinischen Abwehr. In der 70. Minute wurde er ausgewechselt, nachdem er sich offenbar verletzt hatte. Sein Weggang hinterließ eine Lücke in der Abwehrreihe.
Martínez, Romeros Mit‑Innenverteidiger, verließ ebenfalls wegen einer Verletzung gegen Ende der ersten Halbzeit das Feld. Sein früher Ausfall zwang Argentinien zu taktischen Anpassungen. Beide Abwehrspieler konnten die vollen 90 Minuten nicht absolvieren.
Während der Medaillenvergabe schüttelte Romero die Hände von FIFA‑Präsident Gianni Infantino und der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum, die neben Trump stand. Er vermied bewusst einen Handschlag mit Donald Trump und hielt damit an seiner vorherigen Verweigerung fest. Trump verteilte anschließend die Medaillen an beide Teams und an die Einzelpreisträger.