WM
Madueke und Saka kämpfen um Englands und Arsenals Startelf
In Englands 4:2-Sieg gegen Kroatien verwandelte Harry Kane einen von Noni Madueke herausgeholten Elfmeter, während sein Arsenal-Mitspieler Bukayo Saka – trotz einer seit März bestehenden Achillessehnen-Problematik – sein 50. Länderspiel für England bestritt. Beide Spieler müssen sich nun sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft um Spielminuten streiten.
Bukayo Saka beschrieb das Zusammenspiel mit Madueke als „einzigartig“ und meinte auf die Frage nach ihrer ähnlichen Rolle: „Ich weiß eigentlich nicht, wie das funktioniert, aber es funktioniert.“ Die beiden Flügelspieler buhlen nun um dieselben Positionen im WM-Kader Englands und in Arsenals Startelf.
Tuchel lobte Madueke nach der Bekanntgabe des WM-Kaders und bezeichnete ihn als „Gamechanger“ mit herausragenden „Dribblings im Eins-gegen-Eins“. Die Worte des Trainers unterstrichen die konstanten Leistungen des Stürmers seit seinem Amtsantritt bei den die Three Lions.
Tuchel betonte, dass seine englische Mannschaft die körperbetonte Spielweise der Premier League auch auf internationaler Ebene umsetzen soll. Diese taktische Vorgabe passt zu den Spielumgebungen von sowohl Madueke als auch Saka.
Abseits des Platzes bezeichnete Saka Madueke als seinen „Bruder“, was die enge persönliche Bindung trotz der sportlichen Konkurrenz unterstreicht. Diese Freundschaft zeigte sich auch in gemeinsamen Trainingseinheiten bei Arsenal.
Arsenals Trainer Mikel Arteta fand während der Saison 2025/26 Wege, beide Flügelspieler gleichzeitig einzusetzen – eine Strategie, die Tuchels Entscheidungen im WM-Verlauf beeinflussen könnte. Arteta setzte Madueke auf den linken Flügel und Saka in der „Zehn“-Rolle ein.
In dieser Saison agierte Madueke hauptsächlich auf der linken Seite, während Saka zentral als „Zehn“ fungierte und so zum Titelgewinn der Gunners beitrug. Die Doppelbesetzung half dem Team, nach einer titellosen Phase wieder an die Spitze zurückzukehren.
Madueke absolvierte in der vergangenen Saison 43 Partien, schoss acht Tore und bereitete vier weitere vor. Seine Leistungen waren Teil von Arsenals Kampagne, die die lange Durststrecke ohne Trophäen beendete.