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Hertha verbietet Wechsel‑Verbot für Lum – Abgang bleibt ungewiss
Auf dem Trainingsgelände von Hertha BSC steht 18‑jähriger Boris Mamuzah Lum still, während die Berliner bereits vier Siege in vier Pflichtspielen feiern. Bislang hat der Youngster keinen einzigen Einsatz in dieser Saison erhalten, doch das Management ein Wechsel‑Verbot erlassen und damit ein mögliches Abgangsgerücht zunichte macht.
Erfolgreicher Saisonstart trotz Transfergerüchten
Nach einem ereignisreichen Transfersommer hat die Hertha BSC sportlich von bester Seite gezeigt. Die Berliner sind mit vier Siegen in vier Pflichtspielen in die Saison gestartet und nach dem dritten Spieltag Tabellenzweiter in der Liga.
Doch ein Spieler blieb bislang außen vor: Boris Mamuzah Lum, 18‑jähriger Youngster, stand immer im Spieltagskader, aber nie auf dem Platz. Sein Einsatz blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt aus.
Interesse von Nürnberg und Österreich, aber kein Abgang
Interesse an einer Leihe kam von mehreren Klubs. Der berichtete, dass der 1. FC Nürnberg, aktuell Spitzenreiter der 2. Liga, ein Angebot unter der Ausstiegsklausel von drei Millionen Euro unterbreitet hat. Auch ein österreichischer Erstligist hat laut Austria Wien nach Lum gefragt.
Die Chefetage von Hertha, zusammen mit Trainer Stefan Leitl, traf die Entscheidung, dem Spieler ein Wechsel‑Verbot zu erteilen. In extra Gesprächen wurde Lum der Rückhalt der Hertha signalisiert.
Leitl weiß, was er vom Mittelfeldspieler hält: Derzeit erhalten Kevin Sessa und Paul Seguin den Vorzug, in der Jokerrolle liegt Pascal Klemens vorn. Trotzdem gilt Lum als eines der Top‑Talente aus der Akademie, bestätigt durch gute Trainingsleistungen.
Im Juli sagte Lum: „Ich möchte zeigen, dass ich besser geworden bin.“ Nach einer Verletzung im Spiel für die zweite Vertretung, Abitur‑Stress und der U19‑Vize‑Europameisterschaft, kehrte er mit Vollgas zurück. Am Samstag sah er im U23‑Spiel gegen Hallescher FC (0:2) die Rote Karte für eine Tätlichkeit.
Diese Situation erschwert zwar den Platz im Kader, doch die Hertha bestätigt auf dieser Seite, dass man den eingeschlagenen Berliner Weg weitergehen möchte und Lum trotz des Wechsel‑Verbots bleiben wird.