Champions League
Galatasaray blockiert Atlético Madrids Angebot für Víctor Osimhen
Galatasaray hat das Interesse von Atletico Madrid an Víctor Osimhen abgelehnt, wobei Vereinspräsident Dursun Özbek erklärte, dass der nigerianische Stürmer diesen Sommer nicht verkauft wird. Die Absage nimmt Los Colchoneros eine Ausweichmöglichkeit weg, während sie ihre Sturmreihe für die Saison 2026/27 planen. Der Verein hatte den Transfer als Plan‑B‑Ziel und nicht als Hauptkandidaten dargestellt.
Osimhen, der von Napoli kam, hat in 74 Einsätzen für Galatasaray 59 Tore erzielt und damit dem Team zu zwei türkischen Superliga‑Titeln sowie einem Copa de Turquía verholfen. Özbek bezeichnete den Spieler als teure Verpflichtung, deren Bedeutung für den Kader jede Verhandlung ausschließt. Auch die Zufriedenheit des Stürmers beim türkischen Klub wurde als Grund genannt.
Die Pläne von Atletico Madrid für den Stürmer werden durch anhaltendes externes Interesse an Julián Álvarez verkompliziert. Der argentinische Offensivspieler ist durch eine Ablösesumme von 500 Millionen Euro und einen Vertrag bis 2030 abgesichert, doch Vereine wie Real Madrid, Arsenal, Barcelona und PSG beobachten seine Situation weiterhin. Atletico betonte, dass jede interessierte Partei die Klausel auslösen kann, anstatt zu verhandeln.
Da das spanische Transferfenster am 1. September schließt, muss Atletico nun alternative Optionen finden, um einen Ersatzstürmer zu sichern. Ob der Klub ein weiteres diskretes Ziel anvisiert oder auf die vorhandene Kadertiefe setzt, hängt davon ab, wie schnell das Interesse an Álvarez zunimmt. Die nächsten Schritte des Vereins werden die Angriffsstrategie für die kommende Saison prägen.