WM
Bradleys Barcola bietet Liverpool die klarste Angriffslogik
Liverpools Suche nach einer offensiven Verstärkung hat einen Punkt erreicht, an dem aus Theorie bald Praxis werden muss, wobei Bradley Barcola als der Name mit der klarsten Logik ins Spiel kommt. Im Anfield-Index-Podcast „Media Matters“ hoben David Lynch und Trev Downey den Markt für Flügelstürmer hervor, wobei der PSG-Angreifer als die plausibelste Option für die Reds erscheint. Lynch beschrieb Barcola als jemanden, den Liverpool schon lange mögen, und betonte, dass er „definitiv auf der Liste stand und sehr genau beobachtet wurde“.
Lynch betonte, dass Liverpool nicht einfach nur nach einem Lückenbüßer suchen. Nach einem schwierigen Offensivjahr braucht der Verein einen Stürmer, der mit nachgewiesener Qualität kommt. Barcolas Situation in Paris könnte sich durch die zunehmende Konkurrenz weiter verschärfen, wobei Lynch vermutet, dass der französische Stürmer bis zum Ende des Transferfensters „absolut verzweifelt auf einen Wechsel“ sein könnte. Eine mögliche Verstärkung der Offensive bei PSG könnte Barcola weiter unter Druck setzen und so eine Chance für Liverpool schaffen.
Liverpool im Top-Transferrennen um Barcola mit 116-Mio.-£-Bewertung
Der PSG-Fokus ist zentral für die Transferplanung. Lynch warnte davor, die genannten Preise als endgültige Realität zu akzeptieren, und betonte, dass Liverpool den ursprünglichen Angebotspreis wahrscheinlich nach unten verhandeln können. „Ich würde auch eine gewisse Vorsicht bei den von PSG genannten Preisen walten lassen“, sagte er. „Die derzeit kursierende Summe ist meiner Meinung nach nur ein Verhandlungsbeginn, und Liverpool werden sie senken können.“ Downey stellte Barcola als „sofortige Lösung“ dar, und Lynch stimmte weitgehend zu, warnte aber, dass Liverpool sich keine übermäßigen Risiken in der Offensive leisten können. „Ich denke, man muss in gewissem Maße auf bewährte Qualität setzen“, sagte Lynch. „Sie müssen Stürmer verpflichten.“ Ohne Tore und Gefahr drohe selbst eine starke Struktur nichts zu nützen, fügte er hinzu: „Wenn man keine Tore schießt oder die Abwehr bedroht, bringt das nichts. Man wird nicht genug Punkte holen, denn Tore gewinnen Spiele.“