WM
Frankreichs Trauerflor von der FIFA gestoppt
Frankreichs Trainer Didier Deschamps kehrte nach der Beerdigung seiner Mutter zum FIFA-WM-Stützpunkt in Boston zurück, doch die FIFA lehnte den Antrag des Französischen Fußballverbands ab, schwarze Trauerarmbinden für das Team vor dem Achtelfinale gegen Schweden am Dienstag zu genehmigen.
Deschamps war letzte Woche erlaubt worden, das Lager der Équipe Tricolore in Boston zu verlassen, um näher bei seinen Angehörigen nach dem Tod seiner Mutter zu sein. Er traf am Freitag wieder in den Vereinigten Staaten ein.
In der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte Deschamps, es sei natürlich sehr schwierig gewesen und er habe die Reise aus persönlichen und auch sportlichen Gründen antreten müssen. Er betonte, dass es sich um eine sehr private Entscheidung gehandelt habe.
Frankreich trifft am Dienstag in der K.-o.-Phase auf Schweden. Das Spiel ist das erste Entscheidungsspiel für die Bleus.
Während Deschamps’ Abwesenheit führte sein vertrauter Assistent das Team zu einem überzeugenden Gruppensieg gegen Norwegen. Der Sieg hält die Dynamik der Mannschaft in die K.-o.-Phase hinein aufrecht.
Der Französische Fußballverband hatte bei der FIFA beantragt, dass Spieler und Betreuer schwarze Armbinden als Hommage an Deschamps’ verstorbene Mutter tragen dürfen, doch der Antrag wurde abgelehnt. Der Bericht stammt von Bastien Cheval.
Deschamps kommentierte, die Entscheidung „ändere nichts“, und er erhalte bereits ausreichend emotionale Unterstützung von seinen Spielern und dem Trainerstab, sodass sich das Team voll auf das kommende Duell mit Schweden konzentrieren könne.