WM
Ferran Torres' Tor erzürnt 50.000 Argentinier, die eine Wiederholung fordern
In Argentinien haben mehr als 50.000 Argentinier eine Petition unterschrieben, in der gefordert wird, das WM‑Finale zwischen Spanien und Argentinien nachzuspielen, nachdem das Spiel durch ein Tor in der Verlängerung von Ferran Torres entschieden wurde. In der Petition wird behauptet, Schiedsrichter Slavko Vincic habe korrupt gehandelt, was die Anhänger dazu veranlasst, die FIFA um eine Überprüfung zu bitten.
Das am letzten Sonntag ausgetragene Finale brachte La Roja nach dem Tor von Ferran Torres in der Verlängerung zum Sieg über die argentinische Mannschaft und verschaffte Spanien den Weltmeistertitel. Das Tor beendete ein hart umkämpftes Spiel, das in der regulären Spielzeit ausgeglichen geblieben war.
Fans in Argentinien reagierten, indem sie eine Petition starteten, die schnell über 50.000 Unterschriften sammelte. Die Initiative behauptet, die Entscheidungen des Schiedsrichters seien umstritten gewesen und hätten das Ergebnis beeinflusst.
Laut den Organisatoren der Petition sei Schiedsrichter Slavko Vincic angeblich bestochen worden und habe deshalb eine korrupte Rolle im WM‑Finale gespielt. Sie argumentieren, sein Verhalten habe die Integrität des Wettbewerbs verletzt.
Die Unterzeichner fordern die FIFA auf, das Verhalten des Schiedsrichters zu untersuchen und ein Nachspielen des Finales mit einem anderen Offiziellen in Erwägung zu ziehen. Sie bitten den Dachverband, die Entscheidungen im Spiel zu überprüfen und zu entscheiden, ob ein neues Spiel nötig ist.
Allerdings erscheint die Wahrscheinlichkeit gering, dass die FIFA dem Antrag nachkommt. Historisch gesehen hebt der Fußballverband Spielergebnisse nicht allein aufgrund von Unzufriedenheit von Fans oder Spielern auf, und ein Nachspiel würde nur in Betracht gezogen werden, wenn eindeutige Regelverstöße nachgewiesen werden.
Der Kontrast zwischen den leidenschaftlichen argentinischen Unterstützern und der prozeduralen Strenge des Dachverbands verdeutlicht die anhaltende Debatte über Schiedsrichterstandards im Spitzenfußball. Er unterstreicht, wie eine einzelne umstrittene Entscheidung weitreichende Forderungen nach Abhilfemaßnahmen auslösen kann.