Everton legt Berufung gegen Burnley‑Entschädigung ein
Everton hat Berufung gegen einen von einem Premier‑League‑Panel zugesprochenen Entschädigungsanspruch von Burnley eingelegt.
Das Panel entschied, dass Burnley eine Zahlung für Evertons früheren Verstoß gegen die PSR‑Vorschriften erhalten soll.
Die Everton‑Führung bezeichnete die Entscheidung als fehlerhaft und übermäßig hoch.
Das Urteil folgt einem Punkteabzug, der Everton vor vier Jahren wegen Verstoßes gegen die PSR‑Regeln auferlegt wurde.
Zudem verringert es Evertons Leistungsprämie, da das Team die Tabelle nach unten rutschte.
Die Friedkin Group, die derzeitigen Eigentümer, sieht sich nun mit einer beträchtlichen Summe konfrontiert, um den Anspruch zu begleichen.
Der ehemalige Eigentümer Farhad Moshiri war bei der Entscheidungsfindung anwesend.
Eine Möglichkeit, die Zahlung aus Moshiris Unternehmen zurückzuholen, ist bislang nicht bekannt.
Es wird nicht erwartet, dass die Entscheidung Evertons Sommer‑Transferpläne beeinflusst.
Scheitert die Berufung, könnte dies weitreichende Folgen für Premier‑League‑Klubs haben.
Man zog Vergleiche zu Chelseas Strafe von 10 Millionen Pfund und West Hams Sanktion von 5,5 Millionen Pfund für frühere Verstöße.
Manchester City steht ebenfalls vor einem ähnlichen Prinzip mit 115 Anklagepunkten wegen mutmaßlicher finanzieller Verstöße.